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Grevenbroich: FBG und Linke fordern eine zweite Gesamtschule

zuletzt aktualisiert: 30.08.2011

Grevenbroich (NGZ). Der Arbeitskreis Schule wird am 15. September über die Zukunft der Schullandschaft diskutieren. Nach dem "Aus" für die Gemeinschaftsschule und dem Votum für eine Sekundarschule auf Landesebene sollen die Möglichkeiten für die weiterführenden Schulen diskutiert werden.

Beliebt: die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in der Südstadt.  Foto:  Archiv
Beliebt: die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in der Südstadt. Foto: Archiv

Zwei Tage vorher, am 13. September, veranstalten Freie Bürger und Linke einen Diskussionsabend im Schloss. Marschrichtung: Die Fraktion will den Bau einer zweiten Gesamtschule.

"Der Platz in der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule ist begrenzt. Daher müssen jährlich zwischen 160 und 200 Kinder abgewiesen werden", erklärt Thomas Bovermann. Für den Freien Bürger steht fest: "Es gibt hier einen Elternwillen, der nicht realisiert werden kann."

Schon im Vorjahr forderte seine Fraktion in einem Antrag den Bau einer zweiten Gesamtschule, der wegen der Diskussion um die Gemeinschaftsschule jedoch zurückgestellt wurde. "Jetzt werden wir ihn erneuern und für die Ratssitzung am 22. September noch einmal stellen", so Bovermann.

"Munition" für die Diskussion will er sich am 13. September, 19 Uhr, bei einem "Fraktions-Forum" im Alten Schloss holen, an dem neben Gunhild Böth, Bildungspolitische Sprecherin der NRW-Linke, auch die Lehrerinnen Dorothee Gassen (Grundschule Wevelinghoven) und Regina Hausmann (Gesamtschule Südstadt) teilnehmen werden.

Gegen die Pläne von FBG/Linke hat sich bereits die CDU-Schulausschussvorsitzende Irmintrud Berger ausgesprochen. Sie hält eine zweite Gesamtschule für nicht finanzierbar. Für die SPD ist sie – laut Schulpolitiker Klaus Krützen – zumindest eine Option.

Quelle: NGZ


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