Grevenbroich (NGZ). Die Frühlingssonne scheint bereits kräftig – doch mit dem Start in die Freibadsaison wird es zum 1. Mai nicht klappen. Das sagt Rainer Baumgardt von den Wirtschaftsbetrieben. Er geht davon aus, dass der Open-Air-Bereich des Schlossbades frühestens Christi Himmelfahrt (13. Mai) freigegeben werden kann.
Der Grund: "Der Schutzanstrich des Beckens muss zum Teil erneuert werden, das geht aber nur bei Trockenheit und zweistelligen Temperaturen", erläutert Baumgardt. Erst in der vergangenen Woche hätte es die Witterung erlaubt, mit den Arbeiten beginnen zu können. "Der Anstrich muss anschließend zwei Wochen aushärten, danach wird das Becken gefüllt und die Wasseraufbereitung in Gang gesetzt – und das braucht seine Zeit", betont der Chef der Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich (WGV).
Aller Voraussicht nach müssen sich die Grevenbroicher in dieser Saison auf höhere Eintrittspreise im Freibad einstellen. Nachdem im vergangenen Jahr sowohl Gäste als auch Personal massiv von Jugendlichen bedroht wurden, will die Stadt einen privaten Sicherheitsdienst einstellen, der die Security übernehmen wird. Die Kosten für diesen Service sollen auf die Badegäste umgelegt werden. Darüber wird der Rat in seiner morgigen Sitzung entscheiden.
Die wichtigsten vorgesehenen Preisänderungen: Kinder zahlen künftig einen Euro (bisher 80 Cent), Jugendliche werden mit zwei Euro (1,80 Euro) zur Kasse gebeten. Der Preis für das Einzelticket für Erwachsene wird sich um 40 Cent auf vier Euro erhöhen. Teurer werden auch die Monatskarten: 18 Euro (bisher 12,50 Euro) für Jugendliche und 36 Euro (bisher 26 Euro) für Erwachsene. Die Stadt erhofft sich von der Preiserhöhung eine Mehreinnahme von 11 000 Euro. Voraussetzung: Die Besucher-Durchschnittszahl von 35 600 Badegästen wird erreicht.
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