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Grevenbroich: Grüne wollen eine zweite Gesamtschule

zuletzt aktualisiert: 30.11.2011

Grevenbroich (NGZ). Die Grünen haben sich am Dienstag für eine zweite Gesamtschule in Grevenbroich ausgesprochen. Sie soll jedoch nicht neu gebaut werden, sondern durch eine Zusammenlegung der beiden Hauptschulen entstehen.

Neben der Käthe-Kollwitz-Schule soll es eine weitere Gesamtschule geben. Foto:
Neben der Käthe-Kollwitz-Schule soll es eine weitere Gesamtschule geben. Foto:

"Unser Wunsch wäre es gewesen, drei Sekundarschulen in der Stadt Grevenbroich zu installieren, um auf Dauer auch in der Fläche ein verbessertes Bildungsangebot offerieren zu können", sagt Fraktionsvorsitzender Dirk Gawlinski.

Da das neue NRW-Schulgesetz dies jedoch nicht hergebe, hätten sich die Grünen nun auf ihre alte Forderung nach einer zweiten Gesamtschule besonnen. "Wir denken hierbei an die Zusammenlegung der beiden Hauptschulen, die in den Gebäuden der Hans-Sachs-Schule in Orken mit der fünften Klasse beginnen soll", erklärt Gawlinski. Nach Plänen der Grünen sollen die beiden Realschulen zunächst einmal unangetastet bleiben.

"Die beiden Hauptschulen laufen aus und man kann die Gebäude der jetzigen Katholischen Hauptschule in Ruhe auf die Oberstufe der Gesamtschule vorbereiten", meint der Fraktionsvorsitzende: "Dies könnte wohl schon zum nächsten Schuljahresbeginn starten und entspricht vermutlich auch dem Willen der Mütter und Väter." Auch wenn eine Elternbefragung für die Einführung einer zweiten Gesamtschule nicht notwendig sei, sollte sie nach laut Gawlinski dennoch vorgenommen werden.

"Die Mehrheiten in Stadt und Land, die in der vorigen Wahlperiode auf ein dreigliedriges Bildungssystem mit einer Stärkung der Hauptschulen setzten, haben uns in eine Sackgasse und gleichzeitig in eine Zwickmühle geführt", sagt Dirk Gawlinski.

Zum einen würden die Hauptschulen immer mehr an Bedeutung verlieren, zum anderen hätte die Stadt in den vergangenen Jahren mit Millionenaufwand die Sanierung betrieben. "Die Gebäude müssen natürlich über Jahre zweckentsprechend weiter genutzt werden", so Gawlinski: "Und das gelingt mit dieser Vorgehensweise – ohne erst einmal große Geldmittel in die Hand nehmen zu müssen.

Quelle: NGZ


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