Grevenbroich (NGZ). Grevenbroich (wilp) Wohnen auf dem Schlossbad-Gelände? Die von der SPD artikulierten Befürchtungen kann Norbert Gand (CDU), Vorsitzender des Planungsausschusses, nicht nachvollziehen. „Das geht gar nicht - auf diesem Areal ist der Bau von Häusern ausgeschlossen“, meint er.
Zur Erinnerung: Sollten die Pläne von einem Spaßbad-Bau in Neurath gelingen, schlägt für das Schlossbad in der Innenstadt das letzte Stündlein. Sobald die Freizeit-Oase ihre Pforten öffnet, soll der alte Bau abgerissen werden - voraussichtlich 2008. Bürgermeister Axel Prümm favorisiert auf dem citynahen Bad-Areal den Bau eines Hotels.
Damit kann sich Planungspolitiker Gand durchaus anfreunden, die Befürchtungen der SPD bezeichnet er jedoch als „Störfeuer“: „Wenn Fraktionsvorsitzender Edmund Feuster den neuen Flächennutzungsplan gelesen hätte, wüsste er, dass eine Bebauung dort gar nicht möglich ist.“
Hochwassergefährdetes Gebiet
Wie Gand erklärt, habe der Erftverband das Areal als Rückflutungsbereich vorgesehen, daher sei es im Flächennutzungsplan auch als Grünfläche dargestellt. „Würde dort gebaut, entsteht ein hochwassergefährdetes Gebiet - das will doch wohl keiner“, so Gand gegenüber der NGZ. Würde das Schlossbad abgerissen, müsste dieser Bereich nach seiner Meinung weiterhin für die Bevölkerung offen stehen: „Wir wollen auf Dauer attraktiven Wohnraum in dieser Stadt schaffen - dafür sind Grün- und Erholungszonen unbedingt notwendig.“
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