Grevenbroich (NGZO). An vier Stellen im Ort hat die Dorfgemeinschaft Allrath Beutelspender für Hundekot aufgestellt, doch mit der Resonanz bei den Hundebesitzern ist Vorsitzender Ulrich Hassels bislang nicht zufrieden. „Die Spender werden zwar benutzt, aber nicht von allen. Es liegt immer noch Hundekot auf Straßen und Plätzen – manchmal nur 50 Meter vom nächsten Beutelspender entfernt“, beobachtet Hassels. Er spricht von einer „Frechheit, was sich manche Hundebesitzer erlauben“.
Dabei will die Dorfgemeinschaft „Herrchen“ und „Frauchen“ helfen, bequem und hygienisch die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner zu beseitigen. Die Spender wurden auf Kosten der Dorfgemeinschaft am Allrather Platz, Kirmesplatz, Dorfbrunnen und Friedhof aufgestellt – auch für den Beutel-Nachschub sorgt sie. „Wir haben die Behälter bislang einmal neu mit je 50 Beuteln aufgefüllt“, sagt der stellvertretender Vorsitzender Michael Paulsen. Er spricht von „Anlaufschwierigkeiten“ bei der Akzeptanz. „Wir wünschen uns, dass der Dreck von der Straße verschwindet, aber vielleicht waren meine Erwartungen zu groß“, erklärt Vorsitzender Hassels. Mit diesem Wunsch steht die Dorfgemeinschaft Allrath keineswegs allein: Viele Bürger sind verärgert. Mit dem wärmer werdenden Wetter mehrten sich im Rathaus die Beschwerden über Hundekot auf Straßen und Plätzen (die NGZ berichtete).
Das Ordnungsamt der Stadt kontrolliert zwar selbst, ist aber auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Nötig ist laut Stadtsprecher Andreas Sterken eine schriftliche Stellungnahme, „wenn jemand eine ihm bekannte Person gesehen hat, die den Kot ihres Hundes liegen lässt“.
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