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Grevenbroich: Leidenszeit hat ein Ende

VON CARSTEN SOMMERFELD - zuletzt aktualisiert: 19.11.2008 - 21:59

Grevenbroich (NGZ). Orken Der Termin ist Günther Wotschke fest im Gedächtnis geblieben: „Am 4. August 2007 begannen die Arbeiten und damit das Fiasko“, sagt der Raumausstattermeister, der an der Richard-Wagner-Straße sein Geschäft hat.

Bürgermeister Dr. Axel Prümm (2.v.l.) und Planungsdezernent Werner Hoffmann (vorn r.) gaben mit Unterstützung von Melanie Lepper (vorn 2.v.r.), Günther Wotschke (l.) und anderen Bürgern die Richard-Wagner-Straße für den Verkehr frei. 
 Foto: NGZ
Bürgermeister Dr. Axel Prümm (2.v.l.) und Planungsdezernent Werner Hoffmann (vorn r.) gaben mit Unterstützung von Melanie Lepper (vorn 2.v.r.), Günther Wotschke (l.) und anderen Bürgern die Richard-Wagner-Straße für den Verkehr frei. Foto: NGZ

Jetzt können Einzelhändler dort optimistischer sein. Am Mittwoch gaben Bürgermeister Dr. Axel Prümm und Planungsdezernent Werner Hoffmann mit Bürgern die Straße wieder für den Verkehr frei. In zwei Bauabschnitten wurden von der Blumenstraße bis zur Rheydter Straße die Abwasser- und Regenwasserkanäle erneuert. Dann kamen die Straßenbauer, die die Fahrbahn erneuerten, Parkbuchten und einen Radweg anlegten.

Lärm, Staub und Sperrungen sind vorbei - die Leidenszeit hat ein Ende. „Wir hatten rund 70 Prozent Umsatzeinbußen“, erklärt Raumausstattermeister Wotschke. Im Frühjahr wandten sich Händler mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit. Die Stadt reagierte schnell, stellte Schilder „Geschäfte erreichbar“ auf.

„Ich bedanke mich bei den Anwohnern und Händlern für ihr Verständnis. Und ich bitte die Grevenbroicher, nach der Fertigstellung Solidarität zu zeigen und in den Geschäften hier zu kaufen“, appellierte Prümm.

Doch die Kanal- und Straßenbauer kehren schon bald zurück: Im Februar starten die Arbeiten auf dem lBauabschnitt der Richard-Wagner-Straße von der Blumen- bis zur Grabenstraße.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

Info

Baukosten

Die ersten beiden Kanal- und Straßenbauabschnitte kosten insgesamt 2,5 Millionen Euro. Am Straßen-Umbau beteiligt sich der Bund - wegen des neuen Radweges - mit 470 000 Euro im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes.

Quelle: NGZ


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