Grevenbroich (NGZ). Langwaden Nach zwölf Jahren will die Stadt ihren Radarwagen aufrüsten: „SpeedoPhot“ heißt die neueste Generation von mobilen Blitzgeräten, mit der demnächst auch auf Grevenbroicher Straßen die Jagd auf Verkehrssünder eröffnet wird. Vorausgesetzt, der Bauausschuss entschließt sich am Donnerstag dazu, die notwendigen 71 800 Euro für den Kauf dieser technischen Errungenschaft zu spendieren.
Dass sich diese Investition lohnt, davon ist Rita Blum als Chefin der städtischen Bußgeldstelle überzeugt: „Mit dieser Anlage wären wir auf dem neuesten Stand.“ Und das ist - zumindest aus Sicht des Ordnungsamtes - von Vorteil. Denn dem Radar-Team der Behörde geht heute noch längst nicht jeder Raser ins Netz. Vor allem deshalb nicht, weil der alte „Blitzer“ nur den entgegenkommenden Verkehr ins Visier nehmen kann.
„SpeedoPhot“ hingegen ist in der Lage, beide Straßenseiten gleichzeitig zu überwachen. „Das zahlt sich vor allem bei schnell fahrenden Motorrädern aus“, meint Blum. Rasante Feuerstühle werden zwar auch heute schon vom Radarstrahl erfasst, nicht aber das Kennzeichen, das sich am Heck der heißen Öfen befindet. „Das taucht erst auf, wenn das Zweirad an unserem Auto vorbei ist. Unsere Mitarbeiter müssen sich dann umdrehen und die Nummer per Hand notieren“, erklärt Rita Blum das Prozedere.
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