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Landtagswahl: Porträt: Uwe Schmitz (FDP)

VON CARSTEN SOMMERFELD - zuletzt aktualisiert: 22.04.2010 - 21:47

Landtagswahl (NGZ). Kraft tankt er bei Ausflügen mit seinem Yamaha-Shopper in die Eifel und nach Ostfriesland – oft auch mit seiner Frau oder dem älteren seiner beiden Söhne. Vielleicht muss sein Motorrad künftig länger auf Uwe Schmitz warten: Der Allrather kandidiert für die FDP als Landtagsabgeordneter im Wahlkreis 45 (Rhein-Kreis Neuss II) für Grevenbroich, Dormagen und Rommerskirchen.

Uwe Schmitz (FDP) kritisiert die Pläne.  Foto: Michael Reuter
Uwe Schmitz (FDP) kritisiert die Pläne. Foto: Michael Reuter

„Ich möchte Politik mitgestalten, mit etwas verändern“, sagt er. Kontinuierlich verfolgt der 46-Jährige seine Ziele, „etwas aufzugeben, ist nicht meine Sache“, betont Uwe Schmitz. Nach wie vor arbeitet der Betriebswirt bei seinem ersten Arbeitgeber in Erkelenz – unterbrochen von zwölf Jahren als Soldat. Und im kommenden Jahr kann das Ehepaar Schmitz Silberhochzeit feiern.

Vor zwölf Jahren trat er in die FDP ein. Seit 2004 arbeitet er im Stadtrat mit. 2009 kandidierte Schmitz fürs Bürgermeisteramt, erreichte 8,4 Prozent. Als Kommunalpolitiker hat er die Finanzprobleme einer Nothaushaltskommune kennengelernt. „Die Städte und Gemeinden brauchen eine berechenbare Einnahmequelle, dafür müssen sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam einsetzen.“ Statt der Gewerbesteuer sollten die Gemeinden Anteile aus der Einkommen- und Körperschaftssteuer erhalten.

Im Landtag will sich der gebürtige Rheydter insbesondere in der Umwelt- und Bildungspolitik engagieren. Schmitz ist Landtagskandidat, doch das „wir“ geht ihm bereits flüssig über die Lippen, wenn er von der „FDP-CDU-Landesregierung“ spricht. „Wir haben in den vergangenen Jahren 8124 neue Lehrer eingestellt, auf diesem Weg möchten wir fortfahren. Die SPD dagegen wollte tausende Lehrerstellen streichen.“

NRW solle „Bildungsland Nummer eins“ werden. Einer Einheitsschule erteilt er eine klare Absage. „Wir wollen das Schulsystem mit Gymnasium, Real- und Hauptschule, aber auch mit der Gesamtschule erhalten“, so Schmitz, der die Arbeit der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule lobt. Nach einem Wahlerfolg wird Schmitz landesweit unterwegs sein. Seine Heimat aber ist Allrath, wo der Grenadierhauptmann als Adjutant des Majors im Grenadierkorps ebenfalls Verantwortung trägt.

Quelle: NGZ


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