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Grevenbroich: Rund um Grevenbroich radeln

VON CARSTEN SOMMERFELD - zuletzt aktualisiert: 05.06.2010

Grevenbroich (NGZ). Das Wetter am Wochenende wird schön, also rauf aufs Fahrrad und die Umgebung erkunden. Schöne Ausflugsziele gibt es etliche, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club hat eine abwechslungsreiche Tour zusammengestellt.

Info

Der ADFC Grevenbroich

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Grevenbroich wurde 1989 gegründet. Die aktive Gruppe bietet etliche Touren an – etwa die Feierabendtour dienstags, 18 Uhr, vom Bahnhof aus. Zudem hat der ADFC die Patenschaft für den Erftradweg übernommen. Infos: www.adfc-grevenbroich.de.

Romantische Schlösser, beschauliche Klöster und gewaltige Kraftwerke – die Landschaft in und um Grevenbroich ist voller Ausflugsziele und Gegensätze. Das Schöne: Sie alle sind in einer Tagestour zu erradeln. Die Gelegenheit ist günstig, für heute ist herrliches Sommerwetter angesagt.

Die Wege zu den schönsten Orten kennt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Grevenbroich. "Wir haben eine 50- Kilometer-Tour zusammengestellt, die auf akzeptablen Radwegen an Filetstücken unserer Heimatstadt vorbeiführt", erklärt Peter Wimmer vom Sprecherrat des ADFC. Die Fahrtzeit liegt – bei einem Durchschnittstempo von 15 Kilometern in der Stunde – bei etwas über drei Stunden. "Je nach Interesse können die Radler an einzelnen Zielen länger bleiben und sich umschauen. Auch an Einkehrmöglichkeiten kommen sie vorbei", so Wimmer. Dennoch rät er, auch angesichts des Wetters, "genügend Getränke und eine Notration mitzunehmen". Auch eine gute Radwanderkarte sollte im Gepäck nicht fehlen.

Start für die Tour "Rund um Grevenbroich" ist der Bahnhof an der Von-Goldammer-Straße. Erstes Ziel ist die Obstwiese im ehemaligen Landesgartenschaugelände (1) mit vielen alten Apfelbaumarten. Von dort geht es am "Braunkohlewäldchen" (2) vorbei zur Stadtparkinsel (3), in der Erckensvilla (4) ist das Museum zu finden. Im Stadtpark fällt außerdem der Blick auf die Großplastik "Lightning" (Blitz) (5) von Thomas Stricker.

Erste Möglichkeit zur Rast bietet der Marktplatz (6) in Grevenbroich. Am Alten Schloss (7) vorbei geht es zum Schneckenhaus (8), in der Tierstation dort werden kranke Wildtiere gepflegt. Auf der anderen Seite der Erft lockt der Grevenbroicher "Stadtstrand", der Evita-Beach (9), zur Pause. Weiter geht's vorbei an der Vollrather Höhe (10) Richtung Kraftwerk Frimmersdorf (11). Ein historisches Industriezeugnis bildet die seit 1386 dokumentierte Gustorfer Wassermühle (12). Den weiteren Verlauf der Strecke prägen die Rekultivierungsgebiete von RWE-Power, früher wurde dort Braunkohle abgebaut (13 und 15). Auf den Pisten des ADAC-Fahrsicherheitszentrums (14) drehen oft auch PS-starke Sportwagen ihre Runden. Zum längeren Aufenthalt lädt das Wasserschloss Dyck (16)mit seinem sehenswerten Park und mit Gastronomie. Beschaulich geht's wenig weiter am Nikolauskloster (17) zu. Moderne Kunst und Architektur bietet die ehemalige Raketenstation (18). Interessant ist auch der Strategische Bahndamm (19): Vor dem Ersten Weltkrieg geplant, fuhr dort nie ein Zug. Ein Highlight ist der denkmalgeschützte Ort Hülchrath (20) mit Fachwerkhäusern und dem malerischen Schloss. Den Beinen nochmals eine Pause gönnen können die Radler in der Klosterschänke mit Biergarten im Kloster Langwaden (21). Auf Nebenwegen, zum Teil auf dem Erftradweg, geht es zurück in die Stadt.

Quelle: NGZ


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