Grevenbroich (NGZ). Seit 2009 erproben RWE, Linde und BASF am Kraftwerk Niederaußem eine neue Technologie zur Abtrennung von Kohlendioxid aus Rauchgasen. Seit gestern liegen die Ergebnisse des Praxistests vor: Mit dem Verfahren würden 20 Prozent Energie eingespart und wesentlich weniger Lösemittel verbraucht, erklärte RWE-Forschungschef Johannes Heithoff. Damit sei ein wesentlicher Faktor für die Carbon-Capture-Technologie (CO2-Speicherung) geschaffen worden, die der Konzern als "Schlüssel zu einer klimaverträglichen Kohleverstromung" betrachtet. RWE investiert rund neun Millionen Euro in das Projekt, der Bund fördert die Pilotanlage mit vier Millionen Euro.
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