Grevenbroich (NGZ). Gesucht: die besten Ideen für soziales Engagement an Grevenbroicher Schulen. Dafür lobt der Rotary Club Grevenbroich einen neuen Wettbewerb unter 33 Schulen aus. Am 22. April werden die Preise vergeben.
Eine Auszeichnung für soziales Engagement – dies können sich Kinder und Jugendliche aus 33 Schulen bei einem neuen lokalen Wettbewerb sichern. Unter dem Titel „Soziale Projekte an Grevenbroicher Schulen“ werden erstmals am Donnerstagabend drei Preise vergeben. Ausgelobt hat diesen Wettbewerb der Rotary Club Grevenbroich um seinen Präsidenten Franz-Peter Hermanns.
33 Schulen aus Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen haben die Unterlagen bereits erhalten – Grundschulen ebenso wie das Berufsbildungszentrum, die Gesamtschule und die Förderschule. „Neun sind bei der Premiere dabei“, sagt Hermanns. Er wertet die Teilnehmerzahl als „beachtliche Resonanz“. Ob Hilfe bei Hausaufgaben, Einkaufen für Senioren oder Spenden sammeln: „Der Rotary Club will das soziale Engagement von Schülern würdigen und fördern“, erläutert Hermanns, ehemaliger Rektor der Martin-Luther-King-Schule. Denn lernen, sich sozial betätigen, sei ein hohes gesellschaftliches Gut. Die Initiative für den neuen Wettbewerb hält auch Bürgermeisterin Ursula Kwasny für „sinnvoll“.
Wann? Donnerstag, 22. April, 18.30 Uhr.
Wo? Realschule Jüchen, Stadion- straße, Jüchen.
Was? Preisverleihung für Teilnehmer am Wettbewerb „Soziales Engagement an Schulen“.
Veranstalter: Rotary Club Grevenbroich.
Einige Projekte: Die „Innovative Nachhaltigkeits-AG“ am Pascal-Gymnasium beschäftigt sich mit Fragen von Umweltschutz oder Energiesparen. So wollen die Schüler etwa das Aktionsprogramm „50:50“, das weniger Energieausgaben belohnt, an ihrer Schule umsetzen. Als Paten für einen Spielplatz und Alltagshelfer für Senioren, etwa beim Einkaufen, zeigen die Martin-Luther-King-Schüler Engagement. Die Jüchener Realschüler bringen sich für ein Sozialprojekt in Afghanistan ein, die katholischen Hauptschüler bewarben sich mit einem Tanzprojekt gegen rechte Gewalt.
Für Grevenbroich gehen fünf Bildungseinrichtungen ins Rennen: das Pascal-Gymnasium, die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, die Katholische Hauptschule (KHS), die Diedrich-Uhlhorn-Realschule und die Martin-Luther-King-Schule (Schule für Lernbehinderte). „Die Vielfältigkeit der Projekte hat uns überrascht – und auch die Begeisterung, mit der die Schüler dabei sind“, sagt Franz-Josef Hermanns.
Eine Begeisterung, die für die drei besten Teilnehmer mit Preisen zwischen 1000 und 350 Euro belohnt wird – und nicht nur für sie: „Jede Schule erhält eine Zuwendung“, kündigt der Rotary-Präsident an. Alle Preise werden am kommenden Donnerstag, 22. April, in der Realschule Jüchen, 18.30 Uhr, übergeben. Was der neue Schul-Wettbewerb nicht sein soll: „Eine Eintagsfliege“, sagt Hermanns. „Wir werden die Auszeichnung von sozialem Engagement auch künftig fortsetzen, vielleicht aber in einer modifizierten Form.“ Denn ähnlich wie bei den besten Schüler-Initiativen gehe es auch beim dem Wettbewerb selbst vor allem um eines: um Nachhaltigkeit.
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