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Grevenbroich: Stadt-Jubiläum 2011: Helfen die Vereine?

zuletzt aktualisiert: 27.04.2010 - 21:29

Grevenbroich (NGZO). Grevenbroich feiert im nächsten Jahr das Stadt-Jubiläum. Da die Kommune notorisch unter Finanznot leidet, ist kein Geld für ein großes Fest vorhanden. Bürgermeisterin Ursula Kwasny rechnet daher fest mit der Unterstützung der Vereine.

Das Schloss ist die Keimzelle der 1311 erstmals schriftlich erwähnten Stadt: Grevenbroich feiert 2011 sein Jubiläum "700 Jahre und mehr".   Foto:  Archiv M. Reuter
Das Schloss ist die Keimzelle der 1311 erstmals schriftlich erwähnten Stadt: Grevenbroich feiert 2011 sein Jubiläum "700 Jahre und mehr". Foto: Archiv M. Reuter

Der TuS, der 2011 sein 100-jähriges Bestehen feiert, käme hierfür infrage. "Wir planen ohnehin die verschiedensten Aktivitäten. Bei dieser Gelegenheit können wir auch etwas zusammen mit der Stadt auf die Beine stellen", signalisiert Präsident Lothar Zimmermann grundsätzliche Bereitschaft. Er weist darauf hin, dass auch andere Sportvereine in 2011 Jubiläum feiern werden – wie der TuS werden auch die SG Orken-Noithausen und der SC Kapellen hundert Jahre alt.

Bürgermeisterin Kwasny will die Vertreter des TuS Grevenbroich in der ersten Juni-Woche an den runden Tisch holen, um über die Möglichkeiten eines gemeinsamen Stadtfestes zu diskutieren. "Es wäre schön, wenn wir möglichst viele zum Mitmachen gewinnen könnten", sagt die Verwaltungschefin.

So hofft sie auch auf die Unterstützung von Kunst-, Geschichts- und Museumsförderverein. Und: "Auch RWE feiert im nächsten Jahr ein Jubiläum", sagt Kwasny: "Nämlich 150 Jahre Braunkohlenabbau in Grevenbroich." Für sie eine gute Gelegenheit, mit dem Konzern über ein Sponsoring zu diskutieren.

Grevenbroich wird im nächsten Jahr unter dem Motto "700 Jahre und mehr" feiern. Der Grund: Die Stadt wurde zwar erstmals urkundlich 1311 erwähnt, sie dürfte jedoch älter sein. Darauf weist der Dortmunder Geschichtsprofessor Hans-Georg Kirchhoff hin; er rät von einem Fest ab. Für Ursula Kwasny kein Grund zum Hadern: "Wir laden Professor Kirchhoff trotzdem zum Mitfeiern ein."

Quelle: NGZ/dhk

 
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