Grevenbroich (NGZ). Bäume drohten umzufallen, Teile auf dem Gerüst an der Kirche St. Peter und Paul mussten gesichert werden. Beim Sturm am Mittwoch Abend rückte die Feuerwehr zu vier Einsätzen aus. "Aufgrund der Wetterprognosen stand die Wehr in erhöhter Alarmbereitschaft", erklärt Feuerwehrchef Udo Lennartz. "Allerdings blieb es ruhiger als am Montag mit 20 Sturmeinsätzen." Grevenbroich hatte am Mittwoch Glück – kein Vergleich etwa mit Goch, wo eine Windhose tobte.
Zu tun hatte die GrevenbroicherWehr dennoch – etwa am Markt. Vom Dachdeckergerüst auf dem Kirchendach, das zurzeit saniert wird, drohten Schalbretter und Schieferplatten in die Tiefe zu fallen. "Wir haben den Bereich abgesperrt und die Teile zusammen mit einem Dachdecker gesichert", so Lennartz. Mit der Drehleiter leistete seine Mannschaft der RWE-Werkfeuerwehr Hilfe. Auf dem Werksgelände am Pösenberg bei Frimmersdorf bestand die Gefahr, dass zwei 22 Meter hohe Pappeln auf eine Kohlebandstraße stürzten, die Bäume wurden gefällt. Weitere Einsätze: Bei Laach stand die Unterführung unter der A 540 auf 100 Metern Länge zehn Zentimeter hoch unter Wasser, der Sturm hatte die Abflüsse mit Laub verstopft. In Neuenhausen drohte ein Ast aus sieben Metern Höhe auf die Saarstraße zu stürzen.
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