Grevenbroich (NGZ). Die Gartenstadt wird ihr Gesicht verändern: Die Erft soll in ein neues, naturnahes Bett verlegt werden. Vielleicht erhält Wevelinghoven aber auch eine zweite Erft. Die Pläne werden am Dienstag beim NGZ-Ortstermin vorgestellt.
Wevelinghoven „Eines steht fest: So wie die Erft heute ist, kann sie nicht bleiben“, sagt Dr. Bernd Bucher, Leiter des Bereichs Gewässer beim Erftverband in Bergheim.
Dort wird an einem gewaltigen, 70 Millionen Euro teuren Projekt gearbeitet, das mehrere Generationen beschäftigen wird: das „Perspektivkonzept Erft-umbau 2045“ zwischen Bergheim und der Erft-Mündung in Neuss.
Die ersten Arbeiten sind bei der Museumsinsel Hombroich und im Rhein-Erft-Kreis angelaufen, doch die Folgen werden in kommenden Jahrzehnten auch die Wevelinghovener zu spüren bekommen.
Der Ort könnte sein Gesicht gravierend verändern: Die Erft soll ein Stück weg vom Ort verlegt werden, vielleicht verschwindet der markante Vitusgraben ganz. Doch Dr. Bucher betont: „Wir wollen keine Pläne gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen, sondern die Bürger einbinden.“
Ortstermin mit der NGZ
Die Erft soll auf neuen Wegen fließen, rückt vielleicht von Wevelinghoven ab. Wie wird sich das Ortsbild verändern? Das ist das Thema beim NGZ-Ortstermin am Dienstag, 2. Dezember, 16.30 Uhr, in der alten Südschule am Hülserweg.
Dabei werden Vertreter des Erftverbandes die bisherigen Überlegungen vorstellen. Wer mitdiskutieren möchte, kann sich bis Montag unter Telefon 0 21 81 / 6 95 15 oder per E-Mail unter wp@ngz-online.de melden.
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