kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
Kommentare ()

Jüchen: Ab Sommer geht´s zu Tisch

zuletzt aktualisiert: 04.11.2009 - 21:30

Jüchen (NGZO). Jüchen (S.M.) Bevor sich am Donnerstag der neue Gemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung trifft, fiel am Mittwoch der Startschuss für eines der wichtigsten Vorhaben, das der bisherige Rat beschlossen hat: Der Bau einer gemeinsamen Mensa von Gymnasium und Realschule hat begonnen – Bürgermeister Harald Zillikens nahm jetzt gemeinsam mit Georg Broens , dem Leiter der Realschule, und Petra Schlotte, der stellvertretenden Leiterin des Gymnasiums, den ersten Spatenstich vor.

Bürgermeister Harald Zillikens (l.), Realschulleiter Georg Broens und Petra Schlotte, Vizedirektorin des Gymnasiums (r.) mit einigen Schülern beim Spatenstich. Foto: NGZ
Bürgermeister Harald Zillikens (l.), Realschulleiter Georg Broens und Petra Schlotte, Vizedirektorin des Gymnasiums (r.) mit einigen Schülern beim Spatenstich. Foto: NGZ

Zum Handeln gedrängt fühlten sich Jüchens Kommunalpolitiker vor einem Jahr durch einen Runderlass des Schulministeriums, wonach spätestens ab 2011 eine 60-minütige Mittagspause eingeführt werden muss. Für Schüler, die während dieser Zeit nicht nach Hause gehen können, musste ein geeigneter Raum gefunden werden. Und was lag da näher, als eine regelrechte Mensa einzurichten.

Deren Bau wird vom Land gefördert, wobei es für jede der beteiligten Schulen 100 000 Euro gibt. Insgesamt kostet der Bau der Mensa laut Harald Zillikens 670 000 Euro, die Gemeinde ist also mit einem Eigenanteil von knapp einer halben Million Euro im Boot. Eine ursprüngliche Schätzung war von Kosten in Höhe von 572 000 Euro ausgegangen, insbesondere für die Nebenräume sowie eine barrierefreie Toilettenanlage wurde dann aber doch mehr Geld nötig.

Die ersten Mahlzeiten sollen zu Beginn des neuen Schuljahrs 2010 ausgegeben werden. Die Frage, wer die Schüler künftig verköstigt, wird dem Bürgermeister zufolge per Ausschreibung geklärt. Für die Verpflegung im Rahmen des laufenden Betreuungsangebots der beiden Schulen ist derzeit der Jüchener Rewe-Markt von Michael Ermert verantwortlich. "Wir freuen uns sehr, dass es endlich los geht", bekundeten gestern Georg Broens und Petra Schlotte.

Während Broens auf den gesetzlichen Hintergrund verweist, betont Petra Schlotte, dass die Mensa von beiden Schulen gewünscht sei. Laut Heinz Berger von der Werkgemeinschaft Quasten + Berger, die die Planung erstellt hat, wird die neue Mensa 150 Quadratmeter groß sein und Platz für 120 Schüler bieten.

Eine mobile Trennwand wird es gleichfalls geben, wobei diese jedoch keineswegs dazu dienen soll, Gymnasiasten und Realschüler fein säuberlich auseinander zu halten: Vielmehr kann die Mensa hierdurch auch für diverse Veranstaltungen genutzt werden, "ohne, dass das Schulgebäude betreten werden muss", wie der Bürgermeister betont.

Zunächst einmal wird sie wohl vorwiegend von Oberstufenschülern besucht werden, dennoch ist spätestens mit der allseits erwarteten Einführung des gebundenen Ganztags mit einem deutlich regeren Betrieb in der Mensa zu rechnen. "Für das Gymnasium ist der Bedarf sehr groß", sagt Petra Schlotte. Konkrete Öffnungszeiten sind den Schulleitern zufolge noch nicht festgelegt worden: "Wir werden eine gute Lösung finden, da bin ich ganz zuversichtlich", erklärt die stellvertretende Leiterin des Gymnasiums. Dass die Mensa den Schülern einmal ganztägig offen steht, ist für Schlotte und Broens jedenfalls keine Vision, die in allzu weiter Ferne liegt.

Quelle: RP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Familienanzeigen
MEHR
Gerda Prusseit und Heinz Kiefer in der neuen Geschäftsstelle.

Jüchen

Sportgemeinschaft jetzt mit Geschäftsstelle

Die Sportgemeinschaft Rot-Weiß Gierath 48/62 geht nicht erst seit ihren Fusionen 2005 und 2008 neue Wege: In der Gierather Turnhalle hat die SG Rot-Weiß jetzt eine eigene Geschäftsstelle eingerichtet. mehr

 

Dormagen

Esprit bald im Regiopark?

Das als Modekonzern bekannt gewordene Unternehmen plant die Ansiedlung seiner europäischen Logistikzentrale im Regiopark an der Grenze zu Hochneukirch. Auch die Gemeinde Jüchen würde profitieren. VON Sebastian Meurer  mehr

 

Katholische Gemeindereferentin Ellen Weitz

Unversehends Buchautorin geworden

 

Seit 25 Jahren im Rat

Ehrentaler für den "Gentleman"

 

Inthronisierung

St. Martin ist jetzt König

 

Jüchener Martinsmarkt

Wieder einmal Hochbetrieb

 
BILDER AUS JÜCHEN
 
AUS DER NACHBARSCHAFT