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Jüchen: Damm nun auch mit eigener Hymne

zuletzt aktualisiert: 20.04.2008 - 21:30

Jüchen (NGZ). Damm (S.M.) Die Erwartungen des Organisationsteams wurden nicht enttäuscht: Ganztägiger Hochbetrieb herrschte am Sonntag im Jugendheim, wo die Dorfgemeinschaft den offiziellen Startschuss für die Feierlichkeiten anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens gab.

Heinz-Georg Esser (l.), der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, und Pressesprecher Hartmut Schulte präsentieren die zum Jubiläum erschienene Ortschronik.  Foto: M. Reuter
Heinz-Georg Esser (l.), der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, und Pressesprecher Hartmut Schulte präsentieren die zum Jubiläum erschienene Ortschronik. Foto: M. Reuter

Die große Resonanz ist nicht verwunderlich, gehören der Dorfgemeinschaft doch nicht weniger als 370 der insgesamt 380 Einwohner an - Ehepartner und Kinder der „regulären“ Mitglieder werden dem Vorsitzenden Heinz-Georg Esser zufolge der Einfachheit gleich mitgerechnet.

„Es war zwar nicht immer Sonnenschein, aber gepasst hat es irgendwie immer noch“, zog Esser die Bilanz des vergangenen halben Jahrhunderts. Die 1958 gegründete Dorfgemeinschaft hat sich schnell als der Dachverband der örtlichen Schützenzüge etabliert, doch war sie stets mehr als lediglich ein Schützenverein: So gut wie alles, was im Dorf vonstatten geht, läuft - sieht man einmal vom Kirchenchor ab - in ihrer Regie, auch wenn es die Dorfgemeinschaft „offiziell“ als eingetragenen Verein erst seit 1991 gibt.

Vorgestellt wurde gestern auch die in buchstäblich jahrelanger Arbeit erstellte Ortschronik: Schon anlässlich des 40-jährigen Bestehens 1998 war die Idee hierzu entstanden, wobei unter der redaktionellen Leitung von Hartmut Schulte ein ansehnlicher Prachtband von gut 240 Seiten zustande gekommen ist.

Nicht alle Fotos, die im Laufe der Jahre gesichtet wurden, konnten natürlich in die Chronik Eingang finden: Stattdessen waren sie am Sonntag in einer Beamer-Vorführung zu sehen und ganz besonders markante Zeitzeugnisse konnten die Besucher an den Stellwänden im Jugendheim begutachten.

In die Gratulantenschar reihten sich am Sonntag Bürgermeisterin Margarete Kranz und der CDU-Kreistagsabgeordnete Ferdi Heimanns ebenso ein wie der in Damm wohnende SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Fritz Behrens. Mit von der Partie waren natürlich auch die beiden Patres Andreas Petith und Heinrich Mayer vom Nikolauskloster: Nicht dass mit dessen „Wiederinbetriebnahme“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Dammer Geschichte erst begonnen hätte, doch zuvor vergleichsweise spärliche historische Quellen sprudeln seither sehr viel ergiebiger.

Seit Sonntag hat Damm übrigens auch seine eigene Hymne: Sie stammt aus der Feder von Michael Förtsch, dem Chef der „Fidelen Musikanten“ und wurde gestern von den „Helpeflitschern“ präsentiert, der 2004 gegründeten „Boy Group“ Dammer Rentner um ihren Bandleader Willi Braß.

Quelle: NGZ


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