Jüchen (NGZ). Jüchen Angesichts ihrer arg strapazierten Stimme hatte Renate Fuchs die beiden voran gegangenen Termine der Tour absagen müssen „In der Kirche wollte ich jedoch dabei sein“, sagte die „Callas von Niehl“ jetzt bei der Premiere von „Weihnachten us Kölle“ in St. Jakobus.
„Vill schöner isset im Kölner Dom och net“, zollte Peter Schulte dem Gotteshaus ein Lob, wie es aus kölschem Munde größer kaum denkbar ist. Immerhin war es für den gemeinsam mit „Heinzelmännchen“ Ralph Kuhn seit Jahrzehnten aktiven Karnevalisten sein erster Auftritt in einer Kirche überhaupt.
In der Tat stellte die Kirche eine geradezu idealen Ort für die Aufführung dar, wie Moderator Manfred Wolff schon vor einigen Monaten bei einer ersten Besichtigung angemerkt hatte.
Nahezu 600 Besucher ließen sich den reich bestückten „kölschen Weihnachtsteller“ nicht entgehen, der ihnen von bekannten Karnevalsstars serviert wurde.
Die von Manfred Wolff moderierte Weihnachtsfeier wurde nach „kölsch-orthodoxem“ Ritus zelebriert und dauerte gut drei Stunden - ohne dass allzu viele Besucher das Bedürfnis nach einer Pause verspürt hätten.
Inzwischen vier Jahre wird „Weihnachten us Kölle“ in mehr oder weniger derselben Besetzung gefeiert, wobei die Kölner Karnevalisten auch das Umland der Dom-Metropole nicht vergessen: Ehe am 21. Dezember im Kölner Senatshotel das Finale ansteht, werden die Künstler genau die Hälfte ihrer 14 Auftritte der seit Ende November währenden Tournee außerhalb Kölns absolviert haben.
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