Jüchen (NGZO). Holz (NGZ) Garzweiler gilt als Synonym für den rheinischen Braunkohletagebau – verbunden mit der Umsiedlung ganzer Ortschaften. Die dadurch entstandene Geisterstädte üben auf den ein oder anderen eine unheimliche Faszination aus. So auch auf Gregor Schneider, der dem diese Szenarien als Filmkulisse dienten. In der 80er und 90er Jahren dienten ihm die Geisterstädte als Inspirations- und Materialquelle.
Eine der jüngsten Umsiedlungen ist das Dorf Holz, die im Jahr 2000 begonnen wurde und seit 2007 abgeschlossen ist. Optisch und akustische Impressionen aus diesem verlassenem Dorf, durch das heute nur noch die Baufahrzeuge von RWE Power fahren, verarbeitete Gregor Schneider in seinem siebenminütigen Videofilm, der nun täglich im Audiovisionsraum des Museums Abteiberg in Mönchengladbach zu sehen ist.
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