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Jüchen: Gemeindezentrum im Mittelpunkt

zuletzt aktualisiert: 19.06.2008 - 22:28

Jüchen (NGZ). Jüchen Am Wochenende erwartet die interessierte Öffentlichkeit ein spannendes Architektur-Wochenende: In insgesamt 182 Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen werden am Samstag und Sonntag neue und erneuerte Gebäude sowie Objekte der Innen- und Landschaftsarchitektur und der Stadtplanung für Besucher geöffnet sein, die üblicherweise nicht allgemein zugänglich sind.

 Foto: NGZ
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Bei dieser Gelegenheit ergeben sich oft zwanglose Gespräche zwischen Bauherren, Nutzern und Architekten in gelockerter Atmosphäre. Als einziges Objekt in der Gemeinde Jüchen wird in diesem Jahr erstmals das evangelische Gemeindezentrum Kelzenberg an der Veranstaltung teilnehmen.

Der Jüchener Architekt Peter Isenberg führt Samstags am „Tag der Architektur“ in der Zeit von 14 bis 17 Uhr alle 30 Minuten durch das von ihm geplante Objekt und erläutert alle architektonischen Besonderheiten des Erweiterungsbaus.

Zusammen mit seinem Architektenteam hat Isenberg bereits im Jahre 1991 beim Bau des Gemeindezentrums die Grundidee eines verglasten Ganges entwickelt. Damals hat allerdings noch niemand damit gerechnet, dass die Gemeinde bald stark wachsen würde.

Doch schon einige Jahre später zeichnete sich ab, dass eine Erweiterung des Gebäudes dringend erforderlich sein wird. Wie schon beim Grundbau wurde Peter Isenberg mit der Planung beauftragt. Für den Architekten war es dann sehr wichtig und konsequent, Nutzung, Form und Gestaltung des neuen Gebäudes mit der vorhandenen Bebauung in Einklang zu bringen. Die Gestaltung sollte modern sein und neugierig machen auf das, was sich hinter den Fassaden verbirgt.

Dass die Idee nicht einfach zu verwirklichen war, lag vor allem an den finanziellen Mitteln. „Das verfügbare Budget war äußerst begrenzt und forderte hohe Kostendisziplin“, sagt Isenberg.

Die Finanzierung des rund 1,2 Milionen Euro kostenden Gebäudes wurde zum überwiegenden Teil durch Spenden aus der Gemeinde selbst erbracht. Fast 150 Gemeindemitglieder verpflichteten sich mit unterschiedlichen Beträgen, die finanzielle Last gemeinsam zu tragen.

So konnte der Erweiterungsbau des evangelischen Gemeindezentrums Kelzenberg, mit der einprägsamen rot-gelben Farbgebung, schließlich doch noch realisiert werden.

Quelle: NGZ


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