Jüchen (NGZO). Schnee und Eis haben dazu geführt, dass sich die Rohbauarbeiten für die Mensa verzögert haben. Spielt das Wetter mit, könnte die Mensa aber doch noch bis Juni fertig sein, hofft Dezernent Oswald Duda.
Sollte der Winter nicht noch einmal mit voller Wucht zurückkehren, könnte es mit der termingerechten Fertigstellung der gemeinsamen Mensa für das Gymnasium und die Realschule bis zum Juni doch noch klappen. Schnee und Eis haben haben dazu geführt, dass die Rohbauarbeiten sich verzögert haben.
"Der Abschluss dieser Arbeiten ist nunmehr für den Zeitpunkt Mitte Februar terminiert", sagt Dezernent Oswald Duda. Er zeigt sich recht zuversichtlich, dass der ursprüngliche Zeitplan zumindest im Wesentlichen eingehalten werden kann – natürlich immer vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Etwaige Verschiebungen wären kein Drama, das Schuljahr 2010/2011 beginnt erst Ende August.
Reparaturen am Dach
Das Jüchener Gymnasium ist zwar erst zehn Jahre alt, doch schon stehen Reparaturarbeiten an. Das Dach muss für rund 150.000 Euro saniert werden. Eingedeckt ist die Schule mit Schindeln aus Bitumen, die stark abgenutzt sind. Sie sollen nach und nach durch Zinkblech ersetzt werden. Die Sanierung soll im Sommer beginnen.
Gut ein Jahr ist es her, dass die Gemeinde Jüchen die Zusage erhielt, dass der Bau einer Mensa aus dem "1000-Schulen-Programm" des Landes gefördert wird. Für die Gemeinde besonders verlockend: Der der reguläre Zuschuss konnte auf 200.000 Euro verdoppelt werden, da es sich um eine Mensa für zwei Schulen handelt.
Ganz so preiswert wie ursprünglich angenommen, ist das Projekt letztlich doch nicht: Eine ursprüngliche Kostenschätzung von 572.000 Euro musste wegen der einzurichtenden Nebenräume und einer barrierefreien Toilettenanlage um gut 100.000 Euro aufgestockt werden, so dass die Gemeinde jetzt mit einem Eigenanteil von nicht ganz einer Million Euro im Rennen ist.
Die Mensa wird unter anderem mit einer mobilen Trennwand ausgestattet sein, die auch die Nutzung für diverse Veranstaltungen möglich macht. Welche dies sein könnten, bleibt einstweilen offen.
"Hierzu gibt es von Seiten der Realschule noch keine Überlegungen", sagt deren Leiter Georg Broens. Gleiches gilt für das Gymnasium, wie sein dortiger Kollege Gerd Acker deutlich macht. Beide Schulen haben derzeit deutlich andere Prioritäten – die aktuelle Diskussion um den Ganztagsbetrieb überlagert einstweilen die Mensa-Thematik.
Noch nicht geklärt ist, wer für das "Catering" der Mensa zuständig sein wird. Bislang werden die Schulen im Rahmen des laufenden Betreuungsangebots vom Jüchener Rewe-Markt beliefert, laut Fachbereichsleiter Bernhard Krahwinkel muss in punkto Verpflegung jedoch eine Ausschreibung erfolgen.
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