kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
Kommentare ()

Erdbeben von 2008: Nur wenige Bergschäden festgestellt

zuletzt aktualisiert: 27.02.2009 - 21:30

Erdbeben von 2008 (NGZ). Jüchen (S.M.) Eine Entscheidung ist im Rat zwar noch nicht gefallen: Nach der zum Teil heftigen Diskussion um aus dem Erdbeben vom Dezember 2008 zu ziehenden Konsequenzen scheint es jedoch recht wahrscheinlich zu sein, dass die Gemeinde wieder dem Verband bergbaugeschädigter Haus- und Grundeigentümer beitreten könnte, dem sie von 1987 bis 2004 schon einmal angehört hatte.

Heinz Kunze: Verband hat keinen einzigen Bergschaden als eindeutig festgestellt.  Foto: NGZ-Online
Heinz Kunze: Verband hat keinen einzigen Bergschaden als eindeutig festgestellt. Foto: NGZ-Online

Diesen Austritt vorgeworfen hatte ihr zunächst der FWG-Fraktionsvorsitzende Gerolf Hommel: Hierdurch sei betroffenen Bürgern möglicher Rechtsschutz genommen worden, ihre Situation noch schwieriger geworden, so Hommel. Nicht nur wegen seiner These, vielen Bürgern brächen „die Häuser unter dem Hintern weg“ musste er heftige Kritik der CDU einstecken, der diese Darstellung, gelinde gesagt, allzu übertrieben vorkommt.

Zu Hommels Feststellung, auch Gemeindeeigentum sei von Bergschäden betroffen, bat CDU-Fraktionschef Norbert Esser Bürgermeisterin Margarete Kranz um Aufklärung: Die Rathauschefin musste passen, ihr ist kein einziger Fall bekannt, in dem kommunale Gebäude von Bergschäden betroffen wären.

Ungeachtet seines Austrittsvorwurfs ist Hommel nicht übermäßig begeistert von dem Verband „Verdächtig“ ist nach Hommels Worten, „dass RWE den Verband empfiehlt“ - was ihm aus den Reihen der CDU prompt den Vorwurf der „Unterstellung“ eintrug. Der FWG-Fraktionschef berief sich dabei auf Rechtsanwalt Heinrich Spelthahn: Der frühere Jüchener Gemeindedirektor vertrete die Auffassung, dass „alle wesentlichen Erfolge der vergangenen Jahre gegen die Feststellungen dieses Verbands getroffen worden sind“, so Hommel.

Geht es um die Feststellung, dass Häuser tatsächlich durch den Bergbau geschädigt worden sind, war der Verband im Bereich Jüchen nachweislich in der Tat eher zurückhaltend, wie Werner Hüsselmann (CDU) und der Umsiedlungsbeauftragte Heinz Kunze berichteten. Hüsselmann zufolge handelt es sich bei „80 bis 90 Prozent“ der untersuchten Fälle nun einmal um „normale Schäden und nicht um Bergbauschäden.“

Mehr lesen Sie am Samstag, 28. Februar, in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

Quelle: NGZ


Die Neuß-Grevenbroicher Zeitung lohnt sich Tag für Tag - jetzt testen.

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Familienanzeigen
MEHR
Schmuck fürs Fest und und vieles andere zur Verschönerung des Heims gab es beim Ostermarkt in Jüchen.

30 Aussteller in Jüchen

Markt der Frühlingsboten

Auch wenn das Wetter alles andere als frühlingshaft war, herrschte beim traditionellen Ostermarkt der Gemeinde in der Bürgerhalle an der Rektor-Thoma-Halle jetzt reges Treiben. VON Sebastian Meurer  mehr

 
Brigitte Schieren mit Europa.

Grevenbroich

Klischee und Wirklichkeit

Zu einer „Reise durch Europa“ in Text und Bild waren am Sonntag die Besucher einer anlässlich des Internationalen Frauentags veranstalteten Vernissage eingeladen. mehr

 
 

Ablehnung des Lebensmittelmarktes

CDU schaltet Lienenkämper ein

 

„Wir bedauern diese Entscheidung sehr“

Bezirksregierung gegen Supermarkt

 

Weniger Verkehrstote

Jüchen liegt nicht im Trend

 
BILDER AUS JÜCHEN
 
AUS DER NACHBARSCHAFT