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Erneute Scharmützel zwischen CDU und SPD: Tesmann attackiert Esser und Wimmer

zuletzt aktualisiert: 26.06.2009 - 22:02

Erneute Scharmützel zwischen CDU und SPD (NGZ). Jüchen (S.M.) Heftige Scharmützel zwischen CDU und SPD sind in Jüchen nun wirklich nichts Seltenes, wie erst die jüngste Ratssitzung wieder gezeigt hat (die NGZ berichtete). Neben der CDU-Fraktion als seiner bevorzugten Zielscheibe nimmt der Jüchener SPD-Chef Dr. Holger Tesmann nun auch den CDU-Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer aufs Korn: Für den Sozialdemokraten „haben Wimmers andauernde und völlig ungerechtfertigte Angriffe auf Frau Kranz System.“

„Es geht ihm darum, die Beliebtheit der aus dem Amt scheidenden Bürgermeisterin zu zerstören, um die CDU zu entlasten“, so Dr. Holger Tesmann. Aus seiner Sicht „soll dadurch die Frage vergessen gemacht werden, warum sie denn das Amt aufgibt“ und warum Erster Beigeordneter Michael Jansen seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt niedergelegt habe. Für Dr. Holger Tesmann lautet die Antwort: „Frau Kranz ist in ihren Bemühungen an der CDU-Fraktion und ihrem Vorsitzenden Norbert Esser gescheitert.“

Dieser reagiert wie auch Willy Wimmer gelassen auf die SPD-Kritik: Während der Bundestagsabgeordnete diese überhaupt nicht kommentieren mag, kontert Norbert Esser: „Die SPD hat mit Dr. Tesmann in der Sache nichts zu bieten und flüchtet sich stattdessen in persönliche Angriffe.“

Die Polo-Ansiedlung hat der Rat nach Dr. Holger Tesmanns Worten nicht nur mit großer Mehrheit, sondern auch „im Wissen beschlossen, dass der damit verbundene Kundenzulauf die Verkehrsprobleme in Jüchen weiter verschärft“. Inzwischen habe sich gezeigt, dass „hierfür temporäre Lösungen gefunden werden müssen“. Für den Sozialdemokraten liegt „die grundsätzliche Lösung aber in einer Umgehungsstraße für Jüchen.“

Dr. Holger Tesmann wirft Willy Wimmer vor, dass er als Bundestagsabgeordneter „jahrzehntelang“ die Gelegenheit gehabt habe, „eine solche Verkehrsentlastung für Jüchen zu befördern.“ Auf kommunaler Ebene habe es in dieser Hinsicht genügend gescheiterte Versuche gegeben. Selbst, wenn er das erst jetzt und mit „Hintergedanken“ betreibe: „Wenn Wimmer Erfolg hätte, wollten wir die Umgehungsstraße gern ,Willy-Wimmer-Ring’ nennen“, erklärt Dr. Holger Tesmann.

Willy Wimmer mag sich auch hierdurch nicht aus der Reserve locken lassen und belässt es bei dem knappen Hinweis: „Kein Kommentar.“

Quelle: NGZ


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