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Jüchen: Weihnachtsmarkt so attraktiv wie nie

VON SEBASTIAN MEURER - zuletzt aktualisiert: 14.12.2008 - 22:04

Jüchen (NGZ). Jüchen Eisiger Wind am Samstag hemmte den Publikumszuspruch beim Jüchener Weihnachtsmarkt zunächst beträchtlich, doch letztlich wurden Aussteller und Organisatoren am Sonntag reich entschädigt.

Wohl über 10 000 Besucher ließen sich am Wochenende an den Buden rund um St. Jakobus in vorweihnachtliche Stimmung versetzen.  Foto:  L. Berns
Wohl über 10 000 Besucher ließen sich am Wochenende an den Buden rund um St. Jakobus in vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Foto: L. Berns

Drangvolle Enge herrschte rund um St. Jakobus und auf der Budengasse, wo gut 40 Aussteller ihre weihnachtlichen Angebote präsentierten. Im fünfstelligen Bereich lag die Besucherzahl nach Auskunft von Pfarrer Ulrich Clancett. Er zeigte sich restlos begeistert von der Resonanz, die der zum vierten Mal in neuer Regie organisierte Markt auch jetzt wieder gefunden hat.

Erstmals auf dem Markt vertreten war die historische Monschauer Senfmühle: 18 verschiedene Sorten Senf hatten Thorsten Wansart und seine Mitstreiterinnen mitgebracht. „Ich kann nichts Negatives sagen“, lautet Wansarts Fazit. Gern werde er im kommenden Jahr wieder nach Jüchen kommen.

Die winterlichen Temperaturen vom Samstag kamen unter anderem „Florians Wintergarten“ zugute, in dem der Jüchener Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr neben einem ausgiebigen Glühweinvorrat auch andere flüssige Nahrung bereit hielt.

Die bisherige „Florianshütte“ hatte sich angesichts des Zustroms als allzu beengt gezeigt und musste einem größeren Zelt weichen, berichtet der stellvertretende Löschzugführer Stephan Durst.

Neben ihrem zentral gelegenen Hauptstandort - auch gestern blieb er alles andere als leer - hatte die Feuerwehr am anderen Ende des Markts einen zweiten Stand eingerichtet, an dem ausschließlich Glühwein und Kinderpunsch ausgeschenkt wurden.

Reißenden Absatzes konnte sich die von der Katholischen Frauengemeinschaft betriebene Caféteria erfreuen -zuletzt waren lediglich noch Stollen und einige Stücke Kuchen vorrätig.

Zu denjenigen, denen der eisige Wind nicht rundweg missfallen hat, zählt auch Norbert Wirtz, der in St. Jakobus aus Holz gefertigten Weihnachtsschmuck zugunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe verkaufte.

Viele Besucher suchten in der Kirche Schutz und trafen dabei auch auf Wirtz’ Stand. Auch der Nikolaus durfte natürlich nicht fehlen: Jürgen Odenkirchen ist hier ein echter Profi, spielt der 42-jährige Jüchener den heiligen Mann doch bereits seit dem 14. Lebensjahr.

Beim Weihnachtsmarkt war er mit seinem Bruder Rüdiger vertreten, der den Hans Muff gab, und hatte die dankbare Aufgabe, den von diesem bei den kleinen Besuchern verbreiteten Schrecken mit Geschenken zu vertreiben.

Quelle: NGZ


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