Kaarst (NGZO). Büttgen (boett) Wenn Jürgen Sarrazin in diesen Tagen wie gewohnt zum Großeinkauf startet, dann stehen auf der Einkaufsliste des Tespo-Chefs Bananen ganz weit oben. 15 Kilogramm und mehr der gelben Südfrüchte muss der Geschäftsführer des Büttgener Sportparks derzeit in seinem Auto verstauen, schließlich ist er als Hausherr auch für das leibliche Wohl der am Sonntag ins Turnier startenden Tennisprofis aus dem In- und Ausland verantwortlich. "Bis Dienstag werde ich jetzt erst einmal hin kommen. Danach steht wohl wieder ein Bananen-Großeinkauf auf dem Programm", schmunzelt Sarrazin.
Immerhin können er und sein Team fast schon routiniert die Herausforderung des Future Cups im eigenen Haus bewältigen, die Tennisprofis gastieren bereits zum sechsten Mal für eine Woche in der Tespo. "In den vergangenen Tagen waren wir vor allem damit beschäftigt, unsere Abo-Kunden anzurufen, denn wir müssen neun Plätze ständig für das Turnier freihalten", erzählt Sarrazin, der ab dem Wochenende auch auf die Englischkenntnisse seiner Mitarbeiter baut, um die belgischen, russischen, kanadischen und französischen Starter nebst Trainerstab und Betreuer zu versorgen. Ein beträchtlicher Aufwand, der sich für die Tespo jedoch nach Sarrazins Überzeugung auszahlt: "Das Interesse unserer Kunden an dem Turnier steigt von Jahr zu Jahr. Genau diese Identifikation des Breiten- mit dem Spitzensport wird ja immer gefordert." Unter seinem Dach werden viele Profis auch die Nächte verbringen, die restlichen Starter verteilen sich auf das Park Inn-Hotel und das Classic-Hotel in Kaarst.
Turnierdirektor Marc Raffel hat 25 Mitarbeiter im Einsatz, vier Autos stehen als Fahrdienst bereit, 30 Ballkinder und zwölf Schiedsrichter sollen den reibungslosen Ablauf des Turniers garantieren.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport, Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder, Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.