Kaarst (NGZ). Die Brücke über dem Nordkanal, ein Projekt des Kaarster Künstlers Wilhelm Schiefer, soll bald in neuem Glanz erstrahlen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Regiobahn GmbH, die Firma Elektro Jansen aus Heinsberg und RWE finanzieren eine Lichtinstallation, die eigens von einer Lichtarchitektin für das Kaarster Brücken-Kunstwerk entworfen wurde. Die Idee zur Illuminierung hatte Joachim Koch. Koch ist Geschäftsführer und Betriebsleiter bei der in Mettmann ansässigen Regiobahn.
"Im Mettmanner Raum gibt es viele alte Eisenbahnbrücken, die durch Licht gekonnt in Szene gesetzt werden", sagt er. "In Kaarst existiert zwar keine Eisenbahnbrücke, dafür aber die Brücke über dem Nordkanal. Ich dachte mir, so ein Projekt wäre eine schöne Idee."
Darüber, wie genau das beleuchtete Holzkunstwerk am Ende aussehen soll, möchte Koch noch nicht sprechen. Für die Kaarster soll die neue Optik eine Überraschung sein. Die offizielle Einweihung ist auf jeden Fall demnächst, wahrscheinlich für Anfang Mai geplant.
Nur so viel verrät der Regiobahn-Geschäftsführer schon: die nötige Technik ist bereits installiert. "Wir waren zweimal im Dunkeln draußen und haben die Beleuchtung geprobt. Da gibt es einige Dinge, die man beachten muss. Eine Zeitschaltuhr sorgt zum Beispiel dafür, dass nicht unnötig viel Energie verpulvert wird." Die Stromkosten trägt der Förderverein Kunst am Bodendenkmal Nordkanal.
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