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Kaarst: Ein neuer Festplatz entsteht

VON CHRISTOPH PÜTZ - zuletzt aktualisiert: 15.11.2007 - 21:30

Kaarst (NGZ). Vorst Die Vorster Schützen haben Grund zur Freude: Der Eustachiusplatz, der unter anderem als Schützenfestplatz dient, wird auf jeden Fall zum Fest im kommenden September nutzbar sein. Das ist nicht selbstverständlich, denn: Im Zuge der Dorfplatz-Neugestaltung wird auch unter dem Platz kräftig gebuddelt.

Nicht nur die Schützen, auch die Marktbeschicker, wie hier Bernadette Schmitz, nutzen den Eustachiusplatz . Ende des Jahres wird er zur Baustelle . Die Stadt errichtet einen Staukanal. Nachdem auch die oberirdischen Arbeiten beendet sind, wird der Festplatz wieder über die Wattmannstraße angebunden.  Foto: L. Berns
Nicht nur die Schützen, auch die Marktbeschicker, wie hier Bernadette Schmitz, nutzen den Eustachiusplatz . Ende des Jahres wird er zur Baustelle . Die Stadt errichtet einen Staukanal. Nachdem auch die oberirdischen Arbeiten beendet sind, wird der Festplatz wieder über die Wattmannstraße angebunden. Foto: L. Berns

Es muss nämlich ein neues Regenrückhaltesystem installiert werden. „Wir werden Anfang des kommenden Jahres damit beginnen“, erläuterte der Technische Beigeordnete Manfred Meuter gestern auf Anfrage der NGZ. Insgesamt 1,23 Millionen Euro kostet diese Maßnahme. Rund 270 000 Euro werden für den ersten Arbeitsabschnitt benötigt.

Insgesamt kommt die Stadt mit rund 200 000 Euro weniger Geld aus, als ursprünglich gedacht war. Meuter erläutert den Grund: „Anstelle eines weiteren Regenrückhaltebeckens unter dem Platz werden wir einen Staukanal installieren“. Wie der Name schon sagt, wird das Wasser darin nicht gesammelt, sondern gestaut. Die Effektivität ist gleich, die Kosten sind deutlich geringer. „Der Staukanal hat darüber hinaus noch den Vorteil, dass er geflutet werden und so leicht gereinigt werden kann“, erläutert Meuter.

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Die Pläne hängen aus 

Die Pläne über die Umgestaltung des Vorster Ortsmittelpunktes hängen ab kommenden Montag, 19. November, in den beiden Rathäusern aus. Interessierte können bis zum 21. Dezember Einsicht nehmen. Im Büttgener Rathaus können auch Fragen gestellt werden. Die Zeiten: montags bis freitags 8 bis 12 Uhr, montags bis mittwochs 14 bis 16 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr.

Dieter Wimmers, Pressesprecher der Vorster St.-Eustachius-Schützenbruderschaft, freute sich gestern über die Vorgehensweise der Stadtverwaltung: „Wenn der Platz fertig ist, werden wir mehr Fläche zur Verfügung haben, als vorher. Es werden ein paar Karussells mehr darauf passen.“ Der Festzelt wird um 90 Grad gedreht gebaut, läuft dann also längs statt quer. „Der Zugang über die Wattmannstraße bleibt uns aber glücklicherweise erhalten“, so Wimmers.

Auch die anderen Arbeiten in der Vorster Ortsmitte gehen zügig voran: „Im Dezember wird voraussichtlich der Bauantrag für das Geschäfts- und Wohngebäude eingereicht“, so Meuter. Voraussichtlich im November 2008 wird alles fertig sein.

Bernd Thierling, Gebietsleiter der Rewe-Group, erläuterte gestern: „In Vorst werden wir ein tieferes Sortiment bieten als bisher. Es wird eine zeitgemäße Verkaufsfläche geben.“ Non-Food-Artikel, wie sie bei den Discountern im Angebot sind, kommen allerdings nicht in den Laden. „Es wird aber Aktionsartikel geben“, so Thierling.

Wie wird nun der neue Platz konkret gestaltet? Auch diese Frage wird gerade bearbeitet: „Wir werden im kommenden Planungs- und Verkehrsausschuss am 5. Dezember Vorschläge machen“, kündigte gestern der Technische Beigeordnete Manfred Meuter an. Wer sich für Details interessiert, kann am öffentlichen Teil des Ausschusses teilnehmen. Außerdem hängt die Verwaltung die aktuellen Pläne zur Umgestaltung des Eustachius-Platzes ab kommendem Montag in den beiden Rathäusern aus.

Quelle: NGZ


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