Kaarst (NGZ). Kaarst Die UWG will das Areal um den Nordkanal zu einem Kultur- und Erholungspark ausbauen. Kaarster Künstler sollen das Gebiet gestalten, Geld soll über öffentliche Töpfe aufgetrieben werden. Mit dem Projekt könne auch die symbolische Trennung zwischen Kaarst und Büttgen aufgeweicht werden.
Norbert Drüekes Verhältnis zum Nordkanal ist ambivalent. Der Fraktionsvorsitzende der UWG Kaarst gerät schnell in Rage, wenn er über die „stinkende Kloake“ schimpft, über den „tropischen Regenwald“, der mit „Unrat“ übersät sei; andererseits ist der Kanal auch eine „Herzensangelegenheit“ für ihn ein „kulturhistorisches Kleinod“.
Kein Wunder, dass der Nordkanal einen prominenten Platz im UWG-Wahlprogramm 2009 bis 2014 einnimmt. Der Programmpunkt lautet: „Attraktive Stadt durch Ausbau des Nordkanals zu einem Kultur- und Erlebnispark“.
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