Kaarst (NGZ). Kaarst (-tz.-) Die Stadt Kaarst und Vertreter des schwedischen Möbelhauses Ikea werden sich am 15. März treffen, um die Chancen für Erweiterung oder Neubau des Geschäfts auszuloten. Diesen Termin nannte Bürgermeister Franz-Josef Moormann am Mittwoch auf Anfrage der NGZ.
Vorangegangen war ein Treffen von Staatssekretär Jens Baganz und Ikea-Deutschland-Geschäftsführerin Petra Hesser in Düsseldorf. Thema war die geplante Gesetzesnovelle, mit der das Land die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels auf der grünen Wiese wie in Köln-Ossendorf unterbinden möchte.
Moormann zeigte sich „optimistisch“, Ikea in Kaarst halten zu können. „Wir versuchen weiter, geeignete Flächen zu erwerben, haben aber die Wirtschaftsförderung insgesamt im Blick. Zu diesem Gesamtkunstwerk gehören viele Mosaiksteine, und Ikea erkennt, dass wir erfolgreich dabei sind, die nötigen Vor-aussetzungen zu schaffen“, sagte Moormann. Wie berichtet, ist auch eine Neuansiedlung in Holzheim im Gespräch.
Ikea-Sprecher Andreas Jantke berichtete, es habe sich in Düsseldorf „um ein konstruktives Gespräch“ gehandelt. Konkrete Inhalte nannten aber weder er noch das Wirtschaftsministerium. „Wir konnten unsere Position darstellen und sind nach wie vor optimistisch, dass da noch ein Kompromiss gefunden wird“, betonte Jantke.
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