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Kaarst: Kaarst total in Partylaune

VON CHRISTOPH PÜTZ - zuletzt aktualisiert: 07.09.2008 - 21:30

Kaarst (NGZ). Zehn Jahre Kaarst total - zum runden Geburtstag kamen nach Veranstalterschätzung 150 000 Besucher in die Innenstadt. Auf drei Großbühnen gab es Programm für alle Geschmäcker - ebenso an den zahlreichen Imbissbuden und Verkaufsständen. Neu dabei war ein kleines Weindorf auf dem Parkplatz des Maubis-Centers. Abgedreht: Frank Jülich verkaufte Reibekuchen unter einem Wasser-Dach.

Der Blick vom Rathaus aus zeigt: Trotz durchwachsenen Wetters kamen Tausende Menschen in die City, um Kaarst total zu feiern. Sonntagabend schlug das Wetter noch stärkere Kapriolen. Wegen heftiger Winde musste der Riesenschirm aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich eingeholt werden.  Foto:  L. Berns
Der Blick vom Rathaus aus zeigt: Trotz durchwachsenen Wetters kamen Tausende Menschen in die City, um Kaarst total zu feiern. Sonntagabend schlug das Wetter noch stärkere Kapriolen. Wegen heftiger Winde musste der Riesenschirm aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich eingeholt werden. Foto: L. Berns

Kaarst Auch nach dem Feuerwerk in der Samstagnacht wollten die Stadtfestbesucher nicht nach Hause: Selbst um 1 Uhr nachts gab es ein wildes Gewusel auf dem Neumarkt, feierten Tausende von Menschen Kaarst total. Selbst das durchwachsene Wetter konnte die gute Laune der Gäste nicht verscheuchen.

Was gab es Neues zum Geburtstagsfest von Kaarst total? Einmal das Weindorf, dass auf dem Parkplatz am Maubiscenter aufgebaut war. In gepflegter, ruhiger Atmosphäre mit ansprechender Dekoration und gemütlichen Sitzgarnituren war das Weindorf als eine Entspannungszone eingerichtet worden. Die Veranstalter schlossen damit eine Angebotslücke. Denn nicht jeder Kaarst total-Besucher ist auf Hully-Gully und laute Musik aus.

Der kreative Dachdecker mit den abgedrehten Ideen war ebenfalls bei Kaarst total zu Werke. Die Rede ist von Frank Jülich. Er hatte einen Reibekuchenstand aufgebaut, der in einem riesigen Rundschwimmbecken installiert wurde und von dessem Dach zu allen Seiten hin Wasser abfloss.

„Eigentlich hatte ich ja vor, in das Schwimmbecken Piranhas zu setzen und alle Viertelstunde eine Fütterung anzubieten“, so Jülich. Doch daraus wurde nichts: „Die Piranhas fühlen sich nur bei einer Wassertemperatur von konstant 20 Grad wohl“, berichtet der als „Mr Mondän“ bekannte Dachdecker.

Ein Riesen-Zeppelin wartete in seinem Hangar im Stadtpark auf seinen Start. Doch zu diesem Novum kam es leider nicht. Ein kräftiger Regenguss und zu starke Windböen - die Veranstalter verzichteten aus Sicherheitsgründen.

Quelle: NGZ


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