Kaarst (NGZ). Kaarst Die Kaarster Nepalinitiative (KNI) gibt seit einigen Jahren den „Shyauli Bazaar Kurier“ heraus, um unter anderem über ihre Projekte und Patenschaften zu informieren. Verantwortlich für den Kurier ist Reiner Strauss. Er kümmert sich nicht nur um den redaktionellen Teil, sondern auch um die Anzeigen, mit denen das Heft finanziert wird.
Seit Montag allerdings erhalten Anzeigenkunden und auch andere Geschäftsleute Faxe, in denen sie aufgefordert werden, Anzeigen im „Shyauli Bazaar Kurier“ zu schalten, indem sie gebeten werden, ihre Bankverbindung anzugeben, eine Unterschrift zu leisten und das Fax zurückzuschicken.
„Dahinter stecken betrügerische Absichten“, sagt Reiner Strauss. „Ich trete mit den Kunden immer persönlich in Kontakt. Im Falle einer Anzeigenaufgabe erstelle ich eine Rechnung. Den Betrag überweist der Kunde auf ein Konto“, fährt er fort. So hat Strauss nun alle Kunden gewarnt, auf diese „Faxmethode“ hereinzufallen - zumal das Fax an eine Handy-Nummer geschickt wird, die mit einem Faxgerät verbunden ist, so dass sich nicht feststellen lasse, wer eigentlich der Absender ist.
Reiner Strauss hat gestern beim Kriminalkommissariat Kaarst Anzeige erstattet. Als Adresse auf dem Fax ist eine türkische Adresse angegeben. Nun wird geprüft, ob es diese wirklich gibt. Die für den Fall zuständige Kriminalkommissarin Barbara Naumann hat weitere Empfänger solcher Faxe gebeten, sich mit ihr in Verbindung zu setzen und ihr die Faxe zu schicken: Barbara.Naumann@polizei.nrw.de.
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