Problem-Kreuzung Neersener Straße/Siemensstraße (NGZ). Eines der Verkehrsärgernisse im Raum Kaarst ist der Kreuzungsbereich an der L390 und der K37 (Neersener Straße/Siemensstraße). Vor allem in den Hauptverkehrszeiten kommt es dort zu zahlreichen Beeinträchtigungen. Besonders betroffen sind die Abbieger von der Neersener Straße auf die Siemensstraße nach Holzbüttgen. Wird im Sommer entschärft: der Kreuzungsbereich L390/K37 erhält unter anderem eine zweite Fahrspur Richtung Neuss.
Schnelle Abhilfe in Form einer Zweiphasen-Ampel wird es dort aber nicht geben, wie der Technische Beigeordnete Manfred Meuter erklärte: "Die gesamte Umbaumaßnahme in dem Kreuzungsbereich wird in den Sommerferien beginnen, weil dort mit den wenigsten Beeinträchtigungen aufgrund des in den Ferien geringeren Verkehrsaufkommens zu rechnen ist." Eine vorzeitige Lösung für die Rechtsabbieger Richtung Siemensstraße, die von der Verwaltung gerne gesehen worden und schon früher in Form einer Zwei-Phasen-Ampel zu verwirklichen wäre, wird es erst im Zuge der gesamten Umgestaltung geben.
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hatte sich schon vor einiger Zeit gegen eine solche "Schnell-Lösung" ausgesprochen, möchte die Neugestaltung in einem Rutsch vornehmen. Bei Gesprächen unter der Woche zwischen Manfred Meuter und einem Mitarbeiter vom Landesbetrieb war denn auch die Kreuzung kein Thema. Heinz Kiefer, Sachgebietsleiter für Verkehrsangelegenheiten bei der Stadt Kaarst erklärt: "Es ist natürlich in unserem Interesse, Verbesserungen immer schnellstmöglich herbeizuführen."
Die Arbeiten sollen nun in den Sommerferien beginnen. Vorweggegangen war eine Verkehrsuntersuchung am Knotenpunkt L390/K37 im Oktober 1997. Demzufolge soll die Fahrspur auf der L390 Richtung Neuss um eine zweite Spur erweitert werden. Die Rechtsabbieger Richtung Holzbüttgen würden so nicht mehr zum Stauhindernis, außerdem ist hier eben die Zwei-Phasen-Ampel vorgesehen, die nur bei geschlossener Schranke oder wenn Fußgänger Grün anfordern, den Abbiegeverkehr stoppen soll.
Kiefer: "Mit diesen frei laufenden Rechtsabbiegern wird sich auch der Verkehr zum Gewerbegebiet Holzbüttgen verbessern und das kann sich nur positiv auswirken." Was auch das Untersuchungsergebnis aus 1997 andeutet: Mit der Umgestaltung soll sich eine spürbare Verbesserung des Verkehrsstromes ergeben. ang
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