Kaarst (NGZ). Kaarst Das Sportforum in Büttgen, am vergangenen Wochenende erst Schauplatz der gefloppten Sportmesse, wird am 27. und 28. Februar kommenden Jahres erneut eine Messeplattform bieten: Die dritte Auflage der regionalen Mittelstandsmesse „b2d“ soll dort ausgetragen werden.
Laut Angaben des Veranstalters Ulf Hofes kann schon jetzt ein Flop ausgeschlossen werden: „Wir haben schon 40 Prozent der Flächen vermietet. Ein großer Teil der Aussteller war im Vorjahr so zufrieden mit der Messe, dass sie schon jetzt erneut gebucht haben.“
Bei der dritten „b2d“ in Kaarst wird es einige Neuerungen geben. Hofes erläutert: „Wir haben die Kritik an der vergangenen Veranstaltung aufgenommen und rund 100 000 Euro in einheitliche Stände, eine Beschallungs- und Lichtanlage investiert.“ Bisher war diese Ausrüstung von einem Drittanbieter gemietet worden. So hatte es Probleme mit der Beschallung gegeben. Aussteller hatten sich beschwert, dass durch ständiges Bassgedröhne Gespräche mit Kunden am eigenen Stand zur Tortur wurden. „Die drei großen Boxen werden durch acht kleine Boxen ersetzt. Die Anlage ist nun so steuerbar, dass in erster Linie der Bühnenbereich beschallt wird“, so Hofes.
Informationen zur regionalen Mittelstandsmesse
Unmittelbar vor dem Kaarster Wirtschaftstreff am 7. November um 18.30 Uhr bei
Parker Hannifin lädt die Stadt Kaarst zur Infoveranstaltung über die „b2d“ Rheinland 2008 ein. „b2d“-Veranstalter Ulf Hofes sowie die Netzwerkpartner Stadt Kaarst, Rhein-Kreis Neuss, MIT und BVMW geben Informationen und Tipps zur anstehenden 3. Auflage der „b2d“ Rheinland, die am 27. und 28. Februar 2008 im Sportforum Kaarst-Büttgen stattfinden wird. Weitere Informationen zur „b2d“ können im Internet abgerufen werden unter www.dialogmesse.de oder www.kaarst.de
Das wäre dann Änderung Nummer zwei: Die nur fünf mal vier Meter große Bühne wird kräftig ausgebaut. So sollen bei der „b2d“ 2008 exakt 17 mal vier Meter Fläche zur Verfügung stehen.
Kleiner aber feiner - so kann das Bühnenprogramm bewertet werden. Es hatte sich nämlich herausgestellt, dass das Nonstop-Bühnenprogramm teilweise zu fast leeren Zuhörerrängen geführt hatte. Details über das neue Programm stehen allerdings noch nicht fest: „Wir verhandeln noch“, so Hofes.
Auch bei den Messetagen hat Hofes auf die Erfahrungen der jüngsten Messe reagiert. Nicht mehr Donnerstag und Freitag, sondern Mittwoch und Donnerstag wird die nächste „b2d“ über die Bühne gehen. Der Grund: Offensichtlich hatten sich nicht wenige Besucher und auch Aussteller am Veranstaltungsfreitag schon fast wie im Wochenende gefühlt - und entsprechend früh den Weg nach Hause angetreten. Das soll nun nicht mehr passieren können: „Wir öffnen am Mittwoch von 14 bis 22 Uhr, am Donnerstag von 10 bis 18 Uhr“, kündigt Hofes an.
Auch der Kaarster Wirtschaftsförderer Dieter Güsgen zeigte sich am Mittwoch optimistisch: „Im vergangenen Jahr hatten sich viele Aussteller erst auf den letzten Drücker gemeldet. Dass jetzt bereits 40 Prozent der Stände vermietet sind, liegt auch am neuen Marketingkonzept.“ Ulf Hofes hat einen eigenen Ansprechpartner für Messeaussteller und solche, die es werden wollen, installiert. Der ist ausschließlich für die Kaarster und die Gelsenkichener „b2d“ zuständig. In den vergangenen Jahren waren nämlich immer mehr „b2ds“ hinzugekommen. Wie in einer Art Baukastenprinzip wird diese Messe in mittlerweile neun Städten Deutschlands angeboten - Tendenz steigend.
Auf jeden Fall haben sich Hofes und Güsgen sowie der Wirtschaftsförderer des Rhein-Kreises Neuss, Jürgen Steinmetz, zum Ziel gesetzt, die Aussteller- und auch die Besucherzahlen zu erhöhen: „Wir wollen mehr als 135 Aussteller und 1800 Besucher für die aktuelle Auflage der regionalen Wirtschaftsmesse für den Rhein-Kreis und Umgebung begeistern“, so Steinmetz.
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