Kaarst (NGZ). Seit dem 21. August sorgt im Kaarster Stadtpark ein privater Sicherheitsdienst für "Ordnung". Die Grünen fordern eine Offenlegung der Einsatzzeiten. Fraktionsvorsitzender Christian Gaumitz erklärt dazu:
"Auf die öffentliche Anfrage der Grünen, wann mit weiteren Patrouillen zu rechnen sei, antwortete der Bürgermeister, dass dies aus Sicherheitsgründen nichtöffentlich bekanntgegeben werde. Gleichwohl teilte er mit, dass im Rahmen des "Kaarst Total"-Wochenendes neben zehn Mitarbeitern des Ordnungsamtes auch wieder die von der Stadt bezahlten privaten Sicherheitsdienste im Einsatz waren."
Das, so Gaumitz, sei nicht hinnehmbar. Jederzeit müsse der unbescholtene Kaarster Bürger mit dem Auftauchen von Sicherheitsleuten rechnen. "Vor allem Jugendliche werden hier kriminalisiert und pauschal als Störenfriede deklariert." Das Zurückhalten von Informationen sei zudem schlechter Stil.
Die Grünen wollen in den kommenden Wochen mit einem Flugblatt die Anwohner und Besucher des Stadtparks über ihre Rechte aufklären.
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