Kaarst (NGZO). Seit der Initiative der Jungen Union im Sommer hat sich die Spielplatz-Situation verbessert. Der Allwetterplatz an der Stakerseite wurde ausgebaut, die Nutzung optimiert. Jetzt sollen die Spielplätze länger geöffnet werden.
Kaarst Spiel- und Bolzplätze, die mit einer Kette verschlossen sind – vor allem in den Ferien ist das Angebot für Kinder und Jugendliche oft eingeschränkt. Schon im Sommer hatte die Junge Union darauf aufmerksam gemacht und das Thema angestoßen.
Seit dem hat sich bereits einiges zum Positiven geändert. So zum Beispiel auf dem Allwetterplatz am Albert-Einstein-Gymnasium. Zwei neue Basketballanlagen mit vier Körben wurden montiert, zwei neue Tore aufgestellt. "Noch im Laufe des Jahres wird die Südseite der Umzäunung des Geländes inklusive einer Toranlage erneuert und auf 1,80 Meter erhöht. Die Markierung des Fußballfeldes und der Basketballfelder kann erst in der trockenen Jahreszeit 2010 erfolgen", kündigt Karl-Heinz Tives, Bereichsleiter Schule, Sport und Soziales, für die Kaarster Stadtverwaltung an.
Die Öffnungszeiten
Bisher sind die Plätze montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr und sonntags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Die CDU will beantragen, dass montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 13 sowie 15 bis 19 Uhr geöffnet wird.
Die CDU will nun erreichen, dass die Öffnungszeiten der Plätze erweitert werden. Vor allem am Sonntagnachmittag. Warum, erläutert Stadtverbandsvorsitzender Lars Christoph: "Das ist oft der einzige Zeitpunkt, an dem Väter mit ihren Kindern spielen können." Die Problematik bei den Öffnungszeiten: Immer wieder hatten sich Anwohner beschwert, dass Bälle in die Gärten geschossen werden, dass Lärm störe. Und auch über Jugendliche, die die Spielplätze als Treffpunkt zum Feiern missbrauchen, gab es immer wieder Beschwerden bei der Stadt. In diesem Punkt hat die CDU eine deutliche Meinung: "Es kann nicht sein, dass mitten in der Stadt Kinderlärm auf Spielplätzen ein Grund sein soll, den Kindern die Spielplatznutzung zu untersagen." Deshalb will die Union deutliche Zeichen setzen. "Wenn jemand meint, die Kinder seien zu laut, dann soll er ein Lärmschutzgutachten beibringen." Dabei betont Christoph, dass es nicht um randalierende Jugendliche, sondern um spielende Kinder gehe.
Entsprechende Anträge sollen schon in den nächsten Ausschüssen eingebracht werden. "So können wir schon Mal die kommenden Osterferien im Blick halten", meint Christoph.
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