Kaarst (NGZ). Der hartnäckige Winter der vergangenen Monate hat deutliche Spuren hinterlassen – in erster Linie auf dem Kaarster Asphalt. "Punktuelle Schäden auf Fahrbahnen gibt es besonders auf der Mittelstraße, der Breslauer Straße, der Robert-Koch-Straße und im Einfahrtbereich zur Post", sagt Stadtsprecherin Sigrid Hecker.
Provisorisch gestopft
Die Schlaglöcher wurden provisorisch von einem Verwaltungsmitarbeiter gestopft – mit "Makabit 02 Super", einem "Spezialkleber", der auch bei niedrigen Temperaturen verwendet werden kann. "Gleichzeitig", sagt Hecker, "wurde ein Unternehmen mit der dauerhaften Behebung der Schäden beauftragt." Die Fachleute tragen dann eine haltbare bintuminöse Asphaltdecke auf. Kosten hierfür insgesamt: 25 400 Euro, davon 1800 Euro für Makabit.
Größere Straßenabschnitte wurden hauptsächlich auf der Maubisstraße und der Alten Heerstraße "gesprengt". Das Hauptproblem war nämlich der Wechsel von Frost und Sonnenschein. Der rollende Verkehr verursacht auf den Straßen das ganze Jahr über winzige Risse im Asphalt, in die Wasser läuft.
Bei Minus-Temperaturen friert das Wasser und dehnt sich aus. Das geht so weit, dass der Frost die Asphaltdecke aufbricht. Oder: Das Eis unter der Straßendecke schmilzt bei Sonnenschein wieder und hinterlässt einen Hohlraum. Durch den Druck der Fahrzeuge bricht die Straße dann auf.
"Wegen Unfallgefahr sofort repariert wurden im Stadtgebiet vor allem Frostschäden im Bereich von plattierten Flächen, die in dieser Zeit auch von Fahrzeugen befahren wurden", sagt Hecker. "Hierbei handelt es sich größtenteils um fußläufige Bereiche."
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