(-ben) Die 44-jährige Petra Maak schnürt schon seit 29 Jahren regelmäßig die Laufschuhe. Möglichst viel von ihrer enormen Lauferfahrung will sie jetzt an die City-Runner weitergeben. Bei der Auftaktveranstaltung sprach NGZ-Sportredakteur David Beineke mit der Diplom-Sportlehrerin.
Frau Maak, wie ist Ihr erster Eindruck von der Gruppe?
Petra Maak Sehr positiv, vor allem finde ich es gut, dass alle so motiviert sind.
Haben Sie schon Erfahrungen mit einer solch großen Trainingsgruppe gemacht?
Maak Als Mitarbeiterin des Kreissportbundes bin ich auch schon mal als Referentin bei Übungsleiterfortbildungen dabei. Viel Erfahrung als Trainerin von Läufern habe ich bislang aber noch nicht, weil ich selbst immer noch sehr ambitioniert laufe und deswegen wenig Zeit habe. Aber ich glaube, dass ich mich da mit Jochen Adomeit sehr gut ergänze. Wir setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Welches ist Ihr Schwerpunkt?
Maak Ich lege beim Lauftraining großen Wert auf Koordination und Kraft. Stichwort „Gesundes Laufen“. Das ist ganz wichtig, um langfristig Schäden am Bewegungsapparat zu vermeiden. Viele spulen einfach ihre Kilometer herunter und bedenken dabei zum Beispiel nicht, dass muskuläre Dysbalancen zu Verletzungen führen, die einem den Spaß am Laufen verderben.
Können Sie denn in der Kürze der Zeit überhaupt etwas bewirken?
Maak Das geht schon. Ziel muss es sein, etwas mit auf den Weg zu geben, woran die Teilnehmer dann arbeiten können, um langfristig etwas zu verbessern. Oft fehlt nur ein kleiner Kick, um entsprechende Prozesse auszulösen.
Haben Sie schon etwas Verbesserungswürdiges entdeckt?
Maak Klar können einige an ihrem Laufstil arbeiten. Aber einige sind auch schon richtig gut. Für die wird es natürlich schwerer, sich zu verbessern.
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