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Korschenbroich: 25 Jahre Technologie-Zentrum

VON RUTH WIEDNER - zuletzt aktualisiert: 07.10.2011

Korschenbroich (NGZ). Mit einem Festakt, einer Diskussionsrunde und viel Polit-Prominenz feierte gestern das Technologie-Zentrum Glehn: Seit 25 Jahren qualifiziert das TZG erfolgreich Menschen und vermittelt sie in den Arbeitsmarkt. Als Gründerväter nannte Jürgen Steinmetz Dieter Patt und Alfons Kranz.

Das Technologie-Zentrum Glehn besteht seit 25 Jahren: Die erfolgreiche Vermittlung von 4000 Arbeitslosen feierten gestern (von links) Jürgen Steinmetz, CDU-Generaksekretär Hermann Gröhe, Parlamentarischer Staatssekretär Ralf Brauksiepe, Hans-Jürgen Petrauschke, Norbert Kothen und Ludger Baten.  Foto: Büntig
Das Technologie-Zentrum Glehn besteht seit 25 Jahren: Die erfolgreiche Vermittlung von 4000 Arbeitslosen feierten gestern (von links) Jürgen Steinmetz, CDU-Generaksekretär Hermann Gröhe, Parlamentarischer Staatssekretär Ralf Brauksiepe, Hans-Jürgen Petrauschke, Norbert Kothen und Ludger Baten. Foto: Büntig

Das Silberjubiläum nahm das TZG gestern zum Anlass, um mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zurückzuschauen und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft zu werfen. Nach der Begrüßung von Jürgen Steinmetz, einem der beiden TZG-Geschäftsführer und Allgemeiner Vertreter des Landrats, sprach Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium. Es folgte eine von NGZ-Redaktionsleiter Ludger Baten moderierte Diskussionsrunde mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sowie Norbert Kothen, Paul Neukirchen und Wendeline Gilles, den Geschäftsführern von TZG, Kreishandwerkerschaft Niederrhein und Jobcenter Rhein-Kreis Neuss.

Info

Polit-Prominenz

Eröffnung Der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm hatte das TZG im April 1986 vor großem Publikum eröffnet.

Jubiläum Zu den Gratulanten gehörten Ralf Brauksiepe vom Bundesarbeitsministerium und CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe.

Für den Parlamentarischen Staatssekretär Ralf Brauksiepe war es eine Freude, dem TZG als Jubilar Lob und Anerkennung auszusprechen. "Sie haben einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit geleistet", wandte er sich an die Verantwortlichen aber auch an die inzwischen 40 Mitarbeiter, für ihren erfolgreichen Einsatz. Er lenkte aber auch den Blick in die Zukunft, sprach den Fachkräftemangel an und bezeichnete jedwede Form der Weiterbildung als den "Schlüssel der Zukunft".

Und dass das TZG bislang beachtliche Ergebnisse verbuchen konnte, stellte Jürgen Steinmetz in seinem Grußwort heraus: "In vielen Projekten haben wir auf der Grundlage der sich jeweils verändernden Erfordernisse viele Frauen und Männer wieder an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt." Jürgen Steinmetz sprach von einer "konstanten Vermittlungsquote von 70 Prozent".

Inzwischen firmiert die Weiterbildungsschmiede als GmbH und ist eine 100-prozentige Tochter des Rhein-Kreises Neuss. Seit der Gründung des Unternehmens wurden trotz zum Teil schwieriger Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt insgesamt 4000 Arbeitslose erfolgreich beraten und unmittelbar vermittelt. "Das TZG ist ein wichtiger Stützpfeiler der lokalen Arbeitsmarktpolitik geworden", so Steinmetz. Seine Prognose: "Es ist gut aufgestellt, um auch in den nächsten 25 Jahren ein zeitgemäßes Weiterbildungs- und Beschäftigungsangebot zu machen, das sich an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts im Rhein-Kreis Neuss orientiert." Hier will er zunächst die aktuelle Arbeitslosenquote von 6,0 auf 5,0 Prozent senken.

Zum Hintergrund: Das Haus, in dem das TZG untergebracht ist, hat eine wechselvolle Geschichte. 1867 vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi gegründet, diente das Klostergebäude als Schule für Mädchen, Nähschule, Kleinkinder-Bewahrschule, Krankenhaus und Altenheim. Seit der Übernahme im Jahr 1986 wird der Komplex an der Hauptstraße stetig fortentwickelt.

Quelle: NGZ


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