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Korschenbroich: Abpumpen in Spitzenzeiten

VON RUTH WIEDNER - zuletzt aktualisiert: 08.05.2009 - 21:30

Korschenbroich (NGZ). „Das Grundwasser-Problem ist zu lösen“, dies versicherte Landrat Dieter Patt im April. Für ihn ist die „ Kappung von Grundwasser-Spitzen“ der Schlüssel. Verschiedene Lösungsschritte sind Thema beim NGZ-Ortstermin am Mittwoch, 13. Mai.

Brunnenbohrung in Lodshof (v.l.): Matthias Lenders, Detlef Schumacher, Dr. Rainer Hellekes und Bürgermeister Dick erhoffen sich dadurch ein Signal für die Bürger.  Foto:  L. Berns
Brunnenbohrung in Lodshof (v.l.): Matthias Lenders, Detlef Schumacher, Dr. Rainer Hellekes und Bürgermeister Dick erhoffen sich dadurch ein Signal für die Bürger. Foto: L. Berns

Kleinenbroich Seit mittlerweile zehn Jahren bestimmt das Grundwasser- Problem den Alltag vieler besorgter Menschen im Korschenbroicher Stadtgebiet. Sorgen, Ängste und Existenznöte wechseln sich je nach Jahreszeit und damit je nach Grundwasserstand ab.

Versprechungen, wie sie der damalige NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement machte - „Im Frühjahr sind alle Keller trocken“-, zerplatzten zwischenzeitlich wie Seifenblasen. Ein Grund mehr für die Kreis-Grundwasser-Kommission, bei diesem für die Städte Korschenbroich und Kaarst vordringlichen Problem am Ball zu bleiben.

Landrat Dieter Patt konnte als Vorsitzender und Motor dieser Kommission seit langem wieder eine gute Nachricht verkünden: „Das Zauberwort heißt Kappung der Grundwasser- Spitzen.“

Der Rhein-Kreis Neuss ist mit dem vom Erftverband im vergangenen Spätsommer erstellten Grundwasser-Modell Neuss (die NGZ berichtete) auf einem guten Weg. Mit zehn Pumpstandorten soll unter anderem bei begrenzten hydraulischen Maßnahmen eine optimierte Grundwasser-Absenkung erzielt werden.

Anhand dieser Modellstudie wurde von Professor Horst Düllmann ein Kostenpaket geschnürt, das in der jüngsten Sitzung der Kreis-Grundwasser-Kommission präsentiert wurde.

Lesen Sie mehr am Samstag, 9. April, in Ihrer Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

Quelle: NGZ


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