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Korschenbroich: Baugebiet Wasserweg vor letzter Hürde

VON SEBASTIAN MEURER - zuletzt aktualisiert: 15.04.2009 - 21:30

Korschenbroich (NGZ). Am 30. April entscheidet der Landschaftsbeirat über die nötigen Befreiungen vom Landschaftsschutz. Beigeordneter Graaff ist optimistisch, dass es diesmal klappen wird. Das geplante Regenrückhaltebecken soll nun nördlich des Hoppbruchs gebaut werden. Die Stadt muss ein Grundstück kaufen.

Geht alles glatt, können die nötigen Planungsverfahren bereits Ende Mai in Gang gesetzt werden: Am Wasserweg in Steinhausen sollen 24 neue Häuser entstehen, wobei als Zielgruppe vor allem junge Familien mit Kindern ins Auge gefasst werden.  Foto:  L. Berns
Geht alles glatt, können die nötigen Planungsverfahren bereits Ende Mai in Gang gesetzt werden: Am Wasserweg in Steinhausen sollen 24 neue Häuser entstehen, wobei als Zielgruppe vor allem junge Familien mit Kindern ins Auge gefasst werden. Foto: L. Berns

Steinhausen Fast ein Jahr ist es her, dass die Stadt mit dem ursprünglichen Konzept für ein künftiges Baugebiet am Wasserweg beim Landschaftsbeirat auf Granit gebissen hat. Die Planung musste geändert werden, nun erwarten die Verantwortlichen mit gespanntem Interesse die am 30. April bevorstehende Sitzung des Landschaftsbeirats.

„Wir sind voller Zuversicht“, blickt Beigeordneter Rudolf Graaff der Entscheidung entgegen, von der die weiteren Schritte der Stadt abhängen. Graaff ist nicht ohne Grund optimistisch, denn die überarbeitete Planung ist bei einem Ortstermin mit dem Beiratsvorsitzenden Rainer Lechner abgestimmt worden.

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Der Beirat zur Burg

Dass Burg Steinhausen in den Bebauungsplan für das Gebiet Wasserweg einbezogen werden soll, geht auf eine Anregung des Landschaftsbeirats zurück, dem zufolge auch Auflagen zur Bepflanzung gemacht werden sollten. Eine förmliche Festsetzung als Landschaftsschutzgebiet hält der Beirat allerdings nicht für nötig. Pflanzauflagen befürwortet das Gremium auch für die Gärten.

Das vom Abwasserbetrieb der Stadt für nötig gehaltene Regenrückhaltebecken soll zwar gebaut werden, nicht jedoch östlich der geplanten Häuser, sondern nördlich der Straße „Am Hoppbruch“, wo die Stadt ein geeignetes Grundstück kaufen kann.

Dieses hat nicht nur den Vorteil, außerhalb des Plangebiets zu liegen, sondern „ist auch aus abwassertechnischer Sicht vorzuziehen“, wie Dieter Hoffmans, der Planungschef der Stadt, deutlich macht.

Auch darüber, wie sich das Regenrückhaltebecken möglichst wenig störend in die Landschaft einfügen lässt, hat sich die Stadt mit Rainer Lechner einigen können: Zwar ist das eigentlich vom Landschaftsbeirat geforderte, von einem Schilfsaum umgebene, Flachwasserbecken nicht zu verwirklichen.

Neben einem Zaun soll nun eine entsprechende Bepflanzung dafür sorgen, dass sich das Becken in die Landschaft integriert, wobei auch ein Sichtschutz hinzu kommen soll.

Sollte die geänderte Konzeption in zwei Wochen tatsächlich die Zustimmung des Beirates finden, können die weiteren Schritte schon relativ schnell erfolgen: Schon in seiner nächsten Sitzung am 26. Mai könnte der Planungsausschuss das Prozedere für die Aufstellung des Bebauungsplans und die nötige Änderung des Flächennutzungsplanes in Gang setzen.

Lesen Sie mehr am Donnerstag, 16. April, in Ihrer Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

Quelle: NGZ


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