Korschenbroich (NGZO). Nach dem Länderspiel Deutschland gegen Aserbaidschan erholt sich Berti Vogts nun in seiner Heimat Kleinenbroich. Seine Mannschaft, die mit 1:6 der deutschen Nationalelf unterlag, flog nach Aserbaidschan zurück.
Erholung hat der Nationaltrainer nach der desaströsen Leistung seiner Schützline auch bitter nötig. Entschuldigungen, wie beispielsweise, dass der Ramadan seinen Spielern zugesetzt haben könnte, wollte der 63-Jährige nicht gelten lassen. "Ich verlange, dass meine Mannschaft anders gegen einen Gegner auftritt, auch wenn er Deutschland heißt," sagte Vogts.
Das Vogts-Team wirkte vor allem physisch überfordert, war nach ordentlichem Beginn nach spätestens einer halbe Stunde aber platt. Der aserbaidschanische Nationaltrainer versuchte seine Spieler anzutreiben, ruderte am Spielfeldrand wild mit den Armen, versuchte die Spieler zu motivieren und die deutsche Defensive mehr zu fordern. Vergeblich.
Der Ehrentreffer für Aserbaidschan kam nur zu Stande, weil Manuel Neuer den Ball aus Versehen selbst ins Netz boxte. Vogts hat nun in zwei Wochen ein Trainingslager anberaumt, um die Defizite seiner Mannschaft abzustellen.
Ob er bis dahin in Kleinenbroich bleiben wird, ist nicht klar.
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