Lehrermangel in Kleinenbroich (NGZ). Kleinenbroich „Nehmt uns nicht die Lehrer weg“ - mit diesem eindringlichen Appell wandte sich jetzt ein Viertklässler der Maternus-Grundschule in Kleinenbroich an Bürgermeister Heinz Josef Dick.
Ebenso wie viele seiner Mitschüler machte er damit in kleinen Briefchen, die Dick nun überreicht bekam, seinem Unmut darüber Luft, dass zum Schulende gleich bei vier Lehrern die Verträge auslaufen.
„Das geht jetzt schon seit drei Jahren so“, weiß Schulpflegschaftsvorsitzende Marion Leuteriz zu berichten, „jedes Mal zum Schulende werden wir mit dem gleichen Problem konfrontiert - durchleben ein Wechselbad der Gefühle.“
Das alleine ist es aber nicht, was Schüler und Eltern auf die Barrikaden treibt: „Abgesehen davon, dass ein permanenter Lehrerwechsel ohnehin nicht pädagogisch sinnvoll ist - wir können ohne diese Lehrerinnen die Pflichstunden nicht mehr erteilen“, weiß Schulleiterin Beate Schlangen.
Davon betroffen wäre der Sport-, Religions- und Musikunterricht - zudem würde die Förderstunde Mathe für schwächere Schüler wegfallen. „Das ist doch hanebüchen“, klagt Leuteriz.
Weiterer Bericht folgt in der Montagausgabe der NGZ.
Die Maternus-Schule
In die Maternus-Schule in Kleinenbroich gehen zurzeit 170 Schüler in acht Klassen. Beschäftigt sind dort im Moment noch 13 Lehrerinnen, die zum Teil auch noch an anderen Schulen unterrichten. Auch diese stehen damit bei den auslaufenden Verträgen vor Schwierigkeiten.
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