Korschenbroich (NGZ). Gut 100 Piloten aus ganz Europa werden bei den dritten "Niederrhein Helidays" am Wochenende auf dem Modellflugplatz in Kleinenbroich erwartet. Drei Wettbewerbe und spektakuläre Flugeinlagen stehen auf dem Plan.
Spektakuläre Flugeinlagen, Geschicklichkeitswettbewerbe und eine Nachtflugshow vom Feinsten erwarten die Besucher am Wochenende auf dem Modellflugplatz zwischen Glehn und Kleinenbroich. "Unser Programm kann sich sehen lassen", davon ist dann auch Hauptorganisator Kay Matthiesen (42) überzeugt. Er erwartet bei trockener Witterung über 100 Piloten aus Deutschland, Holland, Belgien und Frankreich.
Der begeisterte Modellflugpilot legte vor vier Jahren den Grundstein zu dieser Wochenend-Veranstaltung. Das vereinsinterne Treffen fand bei den Mitgliedern so viel Anklang, dass für das Folgejahr ein offizielles Meeting eingeplant wurde. "Um dem Kind einen attraktiven Namen zu verpassen, wurden die Niederrhein Helidays geboren", erinnert sich Kay Matthiesen an die Anfänge. Ein Grund mehr für den zweiten Vorsitzenden des Flugmodellsportvereins Kleinenbroich, die Messlatte noch höher anzulegen.
Niederrhein Helidays
Was Wettbewerbe, 3D-Show, Drag-Race und Scale Helicopter. Live-Musik (19 Uhr) und Nachtflugshow ab 21.30 Uhr.
Wann Samstag, 10. September von 10 bis 23 Uhr; Sonntag 11. September von 10 bis 18 Uhr.
Wo Modellflugplatz an der Glehner Straße (K 4) zwischen Kleinenbroich und Glehn im Feld.
Gut 100 Piloten werden an diesem Samstag ab 10 Uhr in Kleinenbroich mit ihren ausgefallenen Hubschrauber-Modellen ihr Können unter Beweis stellen. Höhepunkt der "Niederrhein Helidays" ist aber eine Pyrotechnik-Nachflugshow. Sie ist für Samstag, 21.30 Uhr, angesetzt. "Dabei werden die Rotorblätter beleuchtet. Das sieht einfach klasse aus", schwärmt Kay Matthiesen von der besonderen Wirkung.
Mit dabei ist auch Bernd Pöing aus Siegen. Der eingefleischte Heli-Fan betreibt eine Modellflugschule mit Reparaturwerkstatt. Pöing will den Besuchern am Wochenende zeigen, was alles mit einem großen Turbinen-Hubschraubermodell möglich ist.
Aber nicht nur auswärtige Piloten werden die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mit Timo Cuerlis hat der gastgebende Flugmodellsportverein Kleinenbroich einen international erfolgreichen Hubschrauberpiloten in den eigenen Reihen. "Der Junge ist ein Naturtalent", stellt Kay Matthiesen anerkennend fest. "Der 17-Jährige ist zwar erst seit zwei Jahren dabei, ist aber schon weltweit unterwegs." Und so wird Timo Cuerlis, der von seinem älteren Bruder Michael gecoacht wird, von seinem USA-Aufenthalt in Ircha erzählen, wo er sich beim weltgrößten Kunstflug-Hubschrauberwettbewerb mit der Weltelite messen durfte.
Kay Matthiesen, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, wird aber auch mit drei Modellen vertreten sein. "Ich werde mit einer Bo 105 am Wettbewerb teilnehmen."
Dabei handelt es sich um ein Turbinen-Modell mit einem Abfluggewicht von 22 Kilo und einem Rotordurchmesser von 2,4 Metern. Stolz ist er auch auf seine Agusta 109 und auf den russischen Heli, die Milmi 2: "Die Ästhetik ist nicht so überragend", versucht der IT-Manager die Zuordnung "hässlich" zu vermeiden, "aber es ist ein total interessantes Modell".
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