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Korschenbroich: Lange Nacht der Jugendkultur

VON RUTH WIEDNER - zuletzt aktualisiert: 06.10.2011

Korschenbroich (NGZ). NRW-weit beteiligen sich 30 Städte am 15. Oktober an der Großaktion "Nachtfrequenz 11". Die "lange Nacht der Jugendkultur" macht auch in Korschenbroich Halt: mit Hip Hop, Graffiti-Kunst und einem Schwarzlicht-Fußballturnier.

Lange Nacht der Jugendkultur (von links): Peter Nöcker und Dirk Kooy wollen zum Erfolg beitragen.  Foto:  A. Baum
Lange Nacht der Jugendkultur (von links): Peter Nöcker und Dirk Kooy wollen zum Erfolg beitragen. Foto: A. Baum

Die Stadt Korschenbroich ist dabei, wenn NRW-weit 30 Städte während der "langen Nacht der Jugendkultur" ein breit gefächertes Programm auf die Beine stellen. "Frequenz 11" heißt die Nacht vom 15. auf den 16. Oktober. Dann spielt die Musik in Kleinenbroich auf dem Parkplatz "Am Hallenbad".

Dort erwartet die Besuscher eine Mischung aus Hip Hop, Graffiti-Kunst und einem Schwarzlicht-Fußballturnier. Die Zielgruppe sind Zwölf- bis 20-Jährige. Gastgeber ist die "Aktion Freizeit Behinderter" (AFB), als Veranstalter-Gemeinschaft treten das Kreisjugendamt, die Stadt Korschenbroich, der Stadtjugendring und die örtlichen Jugendverbände auf.

Info

Kick- and Spray-Night

Wann Samstag, 15. Oktober, von 15 bis 23 Uhr.

Wo In Kleinenbroich auf dem Gelände "Am Hallenbad".

Kosten Rund 2900 Euro, finanziert aus Landes- und Kreiszuschüssen.

Graffiti-Aktion Anmeldung über www.klaerwerk1.de bei Dirk Kooy. Fußball Anmeldung bei Katrin Zajfert über www.choice-ot.de

Für Bürgermeister Heinz Josef Dick (62) ist es eine Freude, in dem Programm-Heft zu blättern. "Wir werden da in einem Atemzug mit Städten wie Köln, Bochum, Dortmund und Essen genannt." Korschenbroich ist auch die einzige Stadt aus dem Rhein-Kreis Neuss. Dabei ging alles über ein Auswahlverfahren. "Wir haben unser Konzept eingereicht und konnten überzeugen", freut sich Amtsleiterin Michaele Messmann (53). Insgesamt lagen der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW 77 Bewerbungen vor, von denen 30 Städte das Rennen machten. Die Hauptarbeit liegt beim Stadtjugendring-Chef Dirk Kooy (47), bei Georg Westerholz (32) vom Jugendheim St. Andreas und bei Bezirksjugendpfleger Reinhard Giese (51).

Die geplante Begegnung in Kleinenbroich wird bunt, laut und sportlich: Ab 15 Uhr versuchen sich Graffiti-Künstler auf zehn Großleinwänden. "Sie werden von Profis angeleitet", erklärt Reinhard Giese, der damit die Graffiti-Kunst aus der "Schmuddelecke" ziehen will.

Und was ist so eine Aktion ohne passende Mucke? Nichts. Und so werden sich Hip Hoper wie Peter Nöcker mit Band auf der Lkw-Bühne austoben. Abgerundet wird das Ganze mit einem Sportangebot der besonderen Art. "Wir wollen die Jugendlichen mit einem Schwarzlicht-Fußballturnier ansprechen", so Kooy. "Zu sehen sind dann der Ball, die Spiellinien und die Neon-Leibchen der Spieler." Der Anpfiff erfolgt um 20 Uhr in der Halle. Gespielt wird in zwei Altersgruppen – zwölf bis 15 Jahre und 16 bis 20 Jahre. Zu einer Mannschaft gehören fünf Spieler, jeder zahlt einen Euro Startgebühr. Die Sieger-Teams dürfen sich auf Ehrenkarten für Borussia Mönchengladbach freuen.

NRW-Familienministerin Ute Schäfer sieht in "Nachtfrequenz 11" den richtigen Weg: "Wir wollen die Türen zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendlichen weit öffnen. Je früher sie die Möglichkeit haben, sich aktiv mit Musik, Tanz, Theater oder Bildender Kunst zu beschäftigen, desto besser."

Quelle: NGZ/rl


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