Korschenbroich (NGZ). Kleinenbroich Ein Wechselbad der Gefühle durchschreiten derzeit Schüler, Eltern und Lehrer der Kleinenbroicher Maternus-Grundschule. Am letzten Schultag verabschiedeten sich Jungen und Mädchen der Grundschule von Christine Rütten und Annette Schulte. Während bei den Kindern viele Tränchen kullerten, herrschte bei den Eltern großes Unverständnis.
„Wir wussten, dass diese beiden Lehrerinnen nur mit Zeitverträgen der Bezirksregierung ausstaffiert waren. Das geht jetzt schon seit drei Jahren so“, beklagte Marion Leuteritz die für alle unbefriedigende Situation an der Kleinenbroicher Grundschule. „Die Zitterpartie wurde bislang immer mit Ende des Schuljahres neu eingeleitet.
Jetzt wurden wir mit der Nachricht mitten im Schuljahr überrollt“, stellte die Schulpflegschaftsvorsitzende am Dienstagmittag ziemlich zerknirscht gegenüber der NGZ fest. „Wir alle sind stocksauer“, machte sie ihrem Unmut Luft. „Die Zeitverträge laufen mit dem 20. April aus. Das heißt, es fallen Musik, Religion, Rechnen- und Schreibförderung ersatzlos weg“, skizzierte die Mutter von zwei Kindern die Konsequenzen.
Am Nachmittag überschlugen sich dann die Ereignisse. Für die für die Korschenbroicher Schulen zuständige Schulrätin Annegret Schulte gab’s grünes Licht von der Bezirksregierung Düsseldorf: „Die Zeitverträge werden bis zum 1. Juli verlängert.“
Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.
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