Korschenbroich (NGZ). Der Streit zwischen der Stadt Korschenbroich und der Firma Hanrath um die Rücknahme von 157 Feuerwehrstiefeln und die gleichzeitige Erstattung des Kaufpreises ist noch nicht beendet. Bei der mündlichen Verhandlung am Landgericht Aachen wurde am Dienstag Nachmittag kein Urteil verkündet. "Die Richterin hat als Termin für die Verkündung einer Entscheidung den 27. Mai festgesetzt", sagte der für die Freiwillige Feuerwehr zuständige Beigeordnete Rudolf Graaff auf Nachfrage der NGZ.
Nach Ansicht der Bezirksregierung Köln wiesen die 157 Feuerwehrstiefel, die von dem Heinsberger Unternehmen Hanrath für die Korschenbroicher Feuerwehrleute hergestellt worden waren, große Sicherheitsmängel auf. Die Stadt fordert von dem Feuerwehrstiefelhersteller die Rücknahme der Schuhe und die Erstattung des Kaufpreises von 16 300 Euro. Hanrath bleibt bei der Meinung, die Stiefel seien ohne Mängel. Genutzt werden sie jedenfalls nicht mehr: Die Korschenbroicher Feuerwehrleute sind seit Ende März im Besitz neuer Stiefel.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport, Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder, Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.