Korschenbroich (NGZO). Korschenbroich Viele Fragen hatte Bürgermeister Heinz Josef Dick mit seinen Ausführungen zu einem „zentralen Rathaus“ aufgeworfen. Dementsprechend verhalten reagierten dann auch die Fraktionssprecher. Ansgar Heveling sprach für die CDU von einer „Vorüberlegung für ein zentrales Rathaus“. Da weder Politik noch Verwaltung unter einem zeitlichen Druck stünden, wolle er dieses Thema zunächst in der Fraktion beraten.
Er ließ alles offen, betonte aber: „Zentralisierungsüberlegungen sind grundsätzlich sinnvoll.“ Manfred Henninger (Die Aktive) verbuchte den Vortrag auch unter „Vorüberlegung“. Wolfgang Houben (Grüne) war es hingegen wichtig, in diesem Themenkomplex auch für den Bereich Friedrich-Ebert-Straße - als Entreé der Stadt - eine Lösung zu finden. Und zur Einbeziehung des Gymnasiums meinte er nur: „Das A-Gebäude wird uns aufgedrängt.“
„Sie haben uns reichlich Futter zum Nachdenkernen gegeben“, bedankte sich Marcella Otten (UWG) beim Bürgermeister und der Verwaltung für Ausführung und geleistete Arbeit. Sie will das Thema ebenso wie die FDP in die Fraktion tragen. Lediglich die SPD ließ bei der geplanten Zentralisierung eine Tendenz anklingen. „Wenn wir uns gegen die Sebastianusstraße entscheiden, wird der Ortskern entkernt“, gab Albert Richter zu bedenken. „Wir haben das Verwaltungsgebäude 1998 gekauft, weil wir hier bleiben wollen“, merkte er weiter an.
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