(-sit) Wie beim knappen 2:3 im Hinspiel leisteten die Landesliga-Fußballer des 1. FC Grevenbroich-Süd dem Tabellenführer SV Straelen II wacker Paroli, doch unterm Strich stand eine 1:3-Niederlage (0:1) und die Gewissheit, dass auf dem Weg zum Klassenerhalt nach der Winterpause noch ein hartes Stück Arbeit auf die Mannen von Trainer Thomas Bahr wartet.
Dabei begannen die Gäste mutig, trafen durch Michael Eckholz aber nur die Latte und ließen durch Sebastian Otten und Tobias Willkomm weitere gute Chancen ungenutzt. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung Ottens in der 30. Minute drehten sich die Kräfteverhältnisse. Der für Otten gekommene Marcel Wilms führte sich direkt mit einem Foul an Michael Schmitz ein, und da es im eigenen Strafraum war, gab’s Elfmeter. Den verwandelte Dennis Lüfkens zum 1:0 für Straelen.
Nach einer Stunde bestrafte Florian Witte einen unbedachten Querpass von Artur Wacker vor dem eigenen Tor mit dem 2:0. Die personell ohnehin geschwächten Grevenbroicher - Marius Schoenen hielt angeschlagen 90 Minuten durch, David Dygacz musste mit schwer lädiertem Sprunggelenk raus (Bahr: „Der Knöchel war auf die vierfache Größe angeschwollen.“) - mussten auch noch das wiederum von Witte per Kopf erzielte 3:0 (70.) schlucken, gaben aber nicht auf.
„Wir hatten Chancen im Minutentakt“, haderte Bahr mit dem Schicksal und den Unzulänglichkeiten von Timo Gennuso, Tobias Willkomm, Marcel Wilms und Sinisa Spasovski. Zu mehr als dem 1:3-Anschlusstreffer von Wilms (74.) reichte es somit nicht mehr. Und das ärgerte den Trainer kolossal: „Denn Straelen war gar nicht so übermäßig stark. Wir hatten die eigentlich lange im Griff.“
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