kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
Kommentare ()

Aufstiegslotto: Zwei aus Sieben

VON CHRISTOPH LEUCHTENBERG - zuletzt aktualisiert: 19.02.2010

Wie im Vorjahr geht die SG Orken/Noithausen von der Pole Position ins Aufstiegsrennen der höchsten Kreisklasse. Doch gleich sechs andere Teams melden Ansprüche auf die zwei Tickets zur Bezirksliga an. Die beiden Absteiger könnten indes schon gefunden sein.

Es geht in Richtung Deja-vu: In der vergangenen Saison überwinterte die SG Orken/Noithausen mit einem Punkt Vorsprung und einem Nachholspiel in der Hinterhand an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A. Zwölf Monate später sind es vier Punkte Vorsprung und die Hoffnung, nicht noch einmal einzubrechen - im Vorjahr stürzte Orken noch bis auf Platz fünf ab. "Wir wollen es dieses Mal unbedingt schaffen", sagt Trainer Ralf Bedürftig. Eine ganze schar an Jäger hat dagegeen freilich etwas.

Im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze mischen neben Orken stolze sechs weitere Teams mit - der Tabellensiebte DJK Gnadental hat sechs Punkte Rückstand auf Rang zwei und von allen Favoriten im Winter am meisten aufgerüstet: Vor allem Sebastian Otten und Markus Matros haben mindestens gehobenere "LigA"-Qualität. "Der Aufstieg ist kein Muss, aber ich kann den Jungs dieses Ziel nicht verbieten", sagt Trainer Hermann-Josef Otten. Zur Aufholjagd.bläst auch die bislang enttäuschende DJK Hoisten, bei der Trainer Björn Haas selbst wieder die Schuhe schnüren will.

Defensive ist beim FC Zons Trumpf: Nur zwölf Gegentreffer kassierte die Truppe von Trainer Torsten Knuth in 16 Spielen, dafür haperte es vorne: 31 erzielte Tore reichten zu Platz fünf noch hinter Aufsteiger Polizei SV II, der spätestens seit dem fulminanten 6:3 gegen die eigene Erstvertretung ein heißer Kandidat auf den Durchmarsch. Die erste Mannschaft, selbst ein Neuling, war lange das Überraschungs-Team der Liga, ehe die türkische Truppe im fiesen deutschen Spätherbst in die Krise rutschte. Nicht zu kompensieren war der Ausfall von Keeper Nezib Turak: ,Ohne die Nummer eins kassierte der PSV in den jüngsten drei Halbzeit neun Gegentreffer.

Aufstiegsplatz zwei hält derzeit der SSV Delrath – und dies durchaus verdient: Mit seinen schnellen Kreativakteuren spielte die Truppe von Coach Martin Cremer zumeist höchst ansehnlichen Angriffsfußball, auch wenn er gegen die direkten Kontrahenten Orken (1:2) zbd Hoisten (3:6) patzte. "Der Aufstieg ist kein Muss, aber ich kann den Jungs nicht verbieten, ihn als Ziel zu haben", sagt Cremer.

Überschaubarer ist der Kandidatenkreis für die beiden Abstiegsplätzet. Weg vom Fenster dürfte bereits der TSV Bayer Dormagen II, der nach einer schaurigen Halbserie gerade einmal drei Punkte auf dem Konto und wenig mehr als den unerschütterlichen Optimismus von Trainer Franco Milano zu bieten hat. An allen Ecken und Enden hapert es auch bei Bezirksliga-Absteiger SV Glehn, dessen acht Zähler ziemlich genau die bisher gezeigten Leistungen wiedergeben - immerhin ist das rettende Ufer noch erreichbar..

Spaßigere Zeiten haben auch schon der SC Grimlinghausen und sein Coach Joachim Fuchs erlebt. Mit den Neuzugängen Cem Akdemir und Marcel El-Hamzh soll nun zumindest der Super-Gau des bitteren Sturzes in die Kreisliga B verhindern. Ein schwieriges Jahr macht auch der TuS Grevenbroich II durch. Angesichts der Schwäche der Verfolger stehen de Chancen aber nicht schlecht, als "Einäugiger unter den Blinde" die Klasse zu halten.

Quelle: NGZ


Die Neuß-Grevenbroicher Zeitung lohnt sich Tag für Tag - jetzt testen.

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

AUS DER NACHBARSCHAFT
MEHR

Lokalsport

Lara Broich hat ein Abo auf Siege

Bereits zum dritten Mal nach November 2006 und Oktober 2008 wählten die NGZ-Leser die Rommerskirchenerin Lara Broich zur "NGZ-Sportlerin des Monats". Trotzdem freut sich die "Sportlerin des Jahres 2008" über diese Auszeichnung. VON David Beineke  mehr

 
Ausnahmsweise mal entwischt: Sebastian Linder nutzt die Lücke zwischen Igor Vori und Guillaume Gille (r.) zu einem von vier Toren.

Lokalsport

Handball: Kraft besiegt Intelligenz

Das ganze Dilemma des deutschen Handballs wurde am Mittwochabend in Dormagen deutlich – erst in der Diskussion mit Heiner Brand, dann auf dem Spielfeld. Denn in der Bundesliga gibt nicht der Spielwitz den Ton an, sondern die größere Physis. Und die ... VON Volker Koch  mehr

 
 
 
 
 
MEHR DHC RHEINLAND
TSV 1992/93: Jörg Scheuermann, Joachim Sproß, Michael Klemm, Maik Handschke, Norbert Nowak (o. v. l.), Manager Werner Nowak, Betreuer Herbert Genzer, Physio Dirk Stroda, Christian Fitzek, Robert Andersson, Michael Biegler, Hade Schmitz (m. v. l.), Karsten Kohlhaas, Matthias Schmidt, Holger Lidolt, Andreas Thiel, Christopher Klemme, Dieter Springel, Klaus Dyllong (v.l.)

DHC Rheinland

Das beste Team aller Zeiten

Noch eine Woche, dann endet mit dem Heimspiel gegen die SG Bietigheim die Geschichte des Dormagener Bundesliga-Handballs. In einer Serie erinnert die NGZ an herausragende Ereignisse aus dieser Zeit VON Volker Koch  mehr