Der Skaterhockey-Bundesligist Uedesheim Chiefs hadert mit dem neuen Spielplan. Trost verspricht aber der neue Kalender, in dem die Spiele eingetragen werden. In diesem Jahr zeigen die Monatsblätter keine Spielszenen, die leichtbekleideten Spieler posieren mit professionellen Models.
Uedesheim Die Saison beginnt für die Uedesheim Chiefs wie die vergangene endete. Am 3. Oktober stand der Skaterhockey-Bundesligist zum letzten Mal im Jahr 2009 unter Wettkampfbedingungen auf dem Platz. Gegner im ISHD-Pokal-Halbfinale war der HC Köln-West (7:9). Und die Domstädter sind es auch, die die Neusser zum Bundesliga-Start am 7. März empfangen.
"Der Auftakt hätte auch leichter sein können. Nach Köln kommt direkt Augsburg zu uns", meinte Pressesprecher Christian Haas. Das Problem: Den Uedesheimern fehlen derzeit in der Vorbereitung in Kapitän Marcel Mörsch (Knieprobleme) und David Bromé (Muskelfaserriss) zwei wichtige Stützen. Ob die zum Start gegen die Topklubs bereits wieder vollständig fit sind, ist fraglich. Dazu stört Haas, dass die vermeintlich leichteren Spiele gegen Freiburg und die Aufsteiger Bräunlingen und Atting erst an den letzten Spieltagen sind. "Da hätten wir uns richtig einspielen können, bevor wir auf die großen Klubs treffen. Jetzt ist es umgekehrt", so Haas.
Das Rhein-Kreis-Derby
Schon am dritten Spieltag (21. März) treffen die Uedesheim Chiefs und die Crash Eagles Kaarst aufeinander. Davor gab es das Duell in der Bundesliga zuletzt 2005. Damals gewannen die Chiefs 7:4 in Kaarst, im Rückspiel revanchierten sich die Eagles und gewannen 6:4 in Uedesheim.
Freuen dürfen sich die heimischen Skaterhockey-Fans aber auf das Derby gegen Kaarst am dritten Spieltag (21. März), nachdem die Crash Eagles aus der Nord- in die Südliga wechselten. "Ich schätze uns stärker ein, doch solche Derbys haben ihre eigenen Regeln.", freut sich Mörsch im Interview auf der Chiefs-Homepage auf die Duelle.
Und damit die Fans auch kein Spiel verpassen, hat der Klub wieder einen Kalender auf den Markt geworfen. Zu sehen sind im Gegensatz zu den Vorjahren aber nicht nur Spielszenen, sondern drei Models, die mit den leichtbekleideten Spielern posieren. Die Idee entstand, als Team-Fotograf Oliver Weil in seinem Studio zwei Models sah, die in einer Pause mit einer Skaterhockey-Ausrüstung herumalberten. Daraufhin schaltete er eine Annonce, auf die sich über 30 junge Frauen aus ganz Deutschland meldeten. Haas, Weil und Manager Peter Lehmann suchten die Models aus, luden sie zum Shooting in den Chiefs-Garden ein und schon waren die Bilder im Kasten.
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