Wenn die deutschen Hockey-Damen am 23. August Richtung Argentinien aufbrechen, stehen gleich zwei Spielerinnen des HTC Schwarz-Weiß Neuss im WM-Aufgebot von Bundestrainer Michael Behrmann. Eine von ihnen, die 19-Jährige Lena Andersch, hat freilich noch kein Spiel für die Schwarz-Weißen bestritten, wird noch unter RTHC Leverkusen in der Kaderliste geführt.
Ihren Wechsel vom Kurtekotten an die Jahnstraße sieht Behrmann als Schritt in die richtige Richtung an: "Mein Wunsch ist, dass alle Nationalspielerinnen in der Ersten Liga spielen, weil sie da im Training und Wettkampf mehr gefordert werden."
Insofern sei der Aufstieg der Neusserinnen "höchste Eisenbahn" gewesen, sagt Behrmann, "sonst wären denen bestimmt einige gute Spielerinnen laufen gegangen." Dem Neuling traut der Bundestrainer in seiner ersten Saison im Oberhaus eine gute Rolle zu: "Ich bin gespannt, wie Neuss sich etablieren wird. Der Kader verspricht jedenfalls viel." Auch mit Blick auf sein Talentereservoir, schließlich wechselt in Person von Katrin Bremer eine weitere Junioren-Nationalspielerin aus Leverkusen zum HTC.
Die 19-Jährige wurde am Samstag genau wie ihre künftige Vereinskameradin Luisa Steindor in Lille Vierte der U21-Europameisterschaften, unter den Augen von Michael Behrmann übrigens. Der überzeugt ist, dass auch Steindor bald eine Chance im A-Team erhalten wird. Sicher nicht als letzte Schwarz-Weiße, "schließlich machen die ja eine sehr gute Jugendarbeit", sagt der Bundestrainer.
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